BEICHT-TEST

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SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

BEICHT-TEST

AUSFÜHRLICHER GEWISSENSSPIEGEL

ZUM AUSDRUCKEN!

Du wolltest immer schon wissen ob du so lebst, wie Gott es von dir möchte? Dann bist du hier genau richtig! Mit diesem Beicht-test kannst du dich testen, und deine Fehler, die du in deinem Leben machst erkennen, und dich sehr gründlich für deine nächste Beichte vorbereiten. Der Beicht-test kann auch ausgedruckt werden; was empfehlenswert ist wenn du schon lange nicht mehr gebeichtet hast, und so als Hilfestellung verwendet werden. Ob du beim Beichten einen Beichtstuhl oder ein Beichtzimmer wählst, bleibt dir überlassen - wichtig ist, dass du kein unbehagliches Gefühl verspürst und dein größter Wunsch es jetzt eben ist, mit deinem lieben Gott ins reine zu kommen; der ja schon auf dich wartet, wie auf den verlorenen Sohn oder die verlorene Tochter. Vergiss niemals das Gott dich schon immer geliebt hat, und dich immer lieben wird - und, wie Christus zu Schwester Faustina gesagt hat, keine Sünde seine Barmherzigkeit erschöpfen kann, und Er es nicht möchte das du von ihm getrennt lebst; dafür hat Jesus sich für alle Menschen, und auch für dich, kreuzigen lassen, und mit seinem göttlichen Leiden alles bei seinem Vater bezahlt, was du in Ewigkeit nicht vor der unendlichen Majestät Gottes bezahlen könntest.

Nun, gehen wir die Sache langsam an; warum beichten, ist das nicht veraltert und ein Relikt aus dem Mittelalter? Diese Frage stellt sich doch bestimmt noch vor dem – wie –, und das ist menschlich. Wer beichtet, der sollte für sich erst einmal der Überzeugung sein, dass die Vergebung der Sünden durch den Priester oder Bischof, auch vor Gott Gültigkeit hat. Die Vollmacht Sünden zu vergeben, hat Jesus seinen Jüngern, also den ersten Bischöfen die er selbst berufen hat, übertragen, mit den nämlichen Worten - wir lesen im Johannes Evangelium 20,19 – 23: «Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seien Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.» Diese Vollmacht, Sünden zu vergeben, die Jesus den Aposteln gegeben hat, wird durch die Bischofs- bzw. Priesterweihe, bis in unsere Zeit überliefert, und bleibt somit auch in unserer Generation und durch alle Zeiten hindurch, bis zum Jüngsten Tag, wirksam. Die Voraussetzung für eine gültige Beichte ist ein umfangreiches, vollständiges und reumütiges Schuldbekenntnis des Pönitenten [Beichtenden], unter Offenlegung aller wesentlichen Fakten seiner Schuld. Der Beichtstuhl ist das vorgezogene Gericht auf Erden, vor dem Jüngsten Tag, und ist mit einem dementsprechend ernsthaften Charakter zu betreten! In diesem Gericht wird in der Regel die ewige Strafe, die das Resultat der Todsünde ist, durch die Erlösungstat unseres Herrn Jesus Christus und durch die Bezahlung durch ihn am Kreuz, in eine zeitliche gewandelt. Diese zeitliche Strafe wird anteilsmäßig vom Beichtenden selbst bezahlt, durch die Buße. Diese Buße wird zum Teil in diesem Leben, zum Teil im Fegfeuer abgebüßt werden müssen, bevor die Seele zu Gott ins ewige Reich eingehen kann. Der Anteil, der von der Seele selbst zu bezahlen ist [hier durch hl. Messen, Gebet und guten Werken, dort – im Fegefeuer – durch Leiden], bestimmt Gott in seinem ewigen Ratschluss und aus der Abwägung zum Vergehen gegen sein göttliches Gesetz.

In seiner unergründlichen Barmherzigkeit und Liebe zu den Menschen, hat Christus seiner Kirche den Barmherzigkeitssonntag - erster Sonntag nach Ostern - geschenkt, an dem der Sünder die Taufgnade wiedererlangt, das heißt, erlass aller Schuld und Strafen, unter den jeweiligen Bedingungen. > Barmherzigkeitssonntag

 

I. Gebot

Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten, und ihm dienen!

Ihm allein sollst du dienen!

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

 

  • Erlaube ich Gott, dass er in meinem Leben den ersten Platz einnimmt?
  • Lebe ich so, als ob es Gott nicht gäbe?
  • Entscheide ich mich, jeden Tag im Gebet Gott zu suchen, in der Stille auf ihn zu hören und mit ihm zu sprechen, abends und am Morgen?
  • Bitte ich täglich Gott, mich in meinem Tun und in meinen Entscheidungen zu lenken?
  • Vertraue ich ihm mein Leben und meine Pläne an?
  • Rufe ich Jesus an in Zweifeln, Schmerzen, Schuld und Hilflosigkeit? Er ist das Licht in unserem Dunkel und der Tröster in all unseren Leiden.
  • Habe ich ernstlich an einer Glaubenswahrheit gezweifelt? Habe ich – in Gedanken oder vor anderen – den Glauben oder eine bestimmte Glaubenswahrheit verleugnet?
  • Habe ich an meinem ewigen Heil gezweifelt, oder habe ich vermessen darauf vertraut, dass Gott mich nicht verlassen werde, und habe ich dann mit noch größerer Gelassenheit gesündigt?
  • Habe ich mich innerlich oder äußerlich gegen Gott aufgelehnt, wenn mir ein Missgeschick widerfuhr - durch Fluchen?
  • Habe ich die unbedingt heilsnotwendigen Mittel vernachlässigt? War ich bemüht, die nötige religiöse Bildung zu erwerben?
  • Habe ich ehrfurchtslos über Heiliges gesprochen, über Sakramente, die Kirche oder ihre Diener?
  • Habe ich den Umgang mit Gott im Gebet oder in den Sakramenten vernachlässigt?
  • War ich abergläubisch oder habe ich Spiritismus betrieben - Tischrücken, Kartenlegen, Pendeln, Handlinienlesen, Horoskopdeutung, Wahrsagerei, Magie, Zukunftsdeutung; eventuell bei einer Hexe? Habe ich dafür etwas bezahlt? Auch nur die geringste - Spende - auch über Telefon oder TV? Bezahlung für den Satansdienst? Gehöre ich einer glaubensfeindlichen Gesellschaft oder Bewegung an? Habe ich an - Schwarzen Messen - teilgenommen? Wer dieses getan hat, muss es unbedingt in der Beichte angeben, und sich von jeglichem dämonischen Einfluss lossagen - Ich sage mich los, von allem dämonischen Einfluss, und bereue es, den Herrn durch diesen Satanskult beleidigt zu haben, und bitte ausdrücklich um die Vergebung der schweren Schuld, und stelle mich ganz unter seine Barmherzigkeit! -
  • Warnung in diesem Punkt

    Wer nach dieser Beichte und persönlicher Lossagung vom Dämon, in die gebeichteten Praktiken zurückkehrt, und so seine persönliche Schuld um ein vielfaches erhöht, setzt sich dem Risiko von schwerer Besessenheit aus! Der Herr sagt dem Sünder mit der Vergebung der Sünden: - Deine Sünden sind dir erlassen, gehe und sündige nicht mehr, nicht das dir noch schlimmeres passiert! -

  • Habe ich ein Sakrament unwürdig empfangen?
  • Habe ich glaubens- oder sittenfeindliche Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Videos, CDs oder DVDs gesehen, gelesen oder aufbewahrt? Habe ich sie auch anderen zu Verfügung gestellt?
  • Bemühe ich mich, im Glauben und in der Liebe zu Gott zu wachsen?
  • Bemühe ich mich, Gott im Glauben besser kennenzulernen? (Religionsunterricht, Hl. Schrift, Predigt, Besinnungstage, persönliche Gespräche mit einem Priester, mit Freunden)
  • Wende ich die Mittel an, um mein religiöses Leben so zu prägen, dass ich jederzeit für Christus durch Beispiel und Wort Zeugnis ablegen kann?
  • Habe ich mich im Umgang mit Gott zu Lustlosigkeit leiten lassen?

II. Gebot

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!

  • Rufe ich jeden Tag mit Vertrauen den Namen Gottes an? ... Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  • Habe ich Gott gelästert? Vor anderen?
  • Fluche ich unbedacht oder sogar bewusst gegen Gott?
  • Habe ich einen Schwur, ein Gelübde oder Versprechen aus eigener Schuld nicht erfüllen können und habe es somit gebrochen?
  • Habe ich den heiligen Namen Gottes geehrt? Habe ich den Namen Gottes respektlos, im Zorn, durch witzeln, oder im Scherz oder in sonst einer wenig ehrfürchtigen Weise ausgesprochen?
  • Äußere ich mich gegen Gott und seine Kirche abfällig (witzeln, spotten)?
  • Schweige oder lache ich mit, wenn andere sich über Gott und seine Kirche lustig machen oder sie beschimpfen?
  • Habe ich wenigstens innerlich einen Akt der Sühne geleistet, wenn ich gehört oder gesehen habe, wie Gott durch irgendeine Lästerung beleidigt wurde?
  • Sehe ich Filme, Theaterstücke oder lese ich Bücher, in denen Gottes Name oder die Namen von Heiligen verunehrt und in den Dreck gezogen werden?
  • Bin ich einer Musikrichtung zugetan die Gott herabwürdigt, und durch satanische Texte Christus schmähen? Highway to Hell? .....
  • Habe ich einen Pakt mit Satan oder einem bestimmten Dämon geschlossen - und mit meinem eigenen Blut besiegelt ... aus Spaß, weil mir nicht bewusst war, dass es diesbezüglich keinen Spaß gibt? - Die sakramentale Lossprechung im Beichtstuhl löst diese Bindung, wenn es ausdrücklich angegeben wird!
  • Habe ich unnötig geschworen? Habe ich einen Meineid geschworen, habe ich unüberlegt oder wegen unbedeutender Dinge geschworen?
  • Habe ich geschworen, etwas Böses zu tun? Habe ich den Schaden, der daraus erwachsen ist, wiedergutgemacht?

III. Gebot

Gedenke, dass du den Sonntag und alle kirchlichen Hochfeste heiligst!

  • Habe ich am Sonntag in einer katholischen Kirche den Gottesdienst mitgefeiert? Oder ist mir alles andere wichtiger als das heilige Messopfer, wo sich Christus am Altare für meine Sünden hingibt?
  • Glaube ich alles, was die katholische Kirche lehrt? Widerspreche ich ihren Geboten, ohne zu beachten, dass sie Gebote Christi sind?
  • Gebe ich an Sonntagen oder an gebotenen Feiertagen der heilige Messe den ersten Platz in meiner Tagesplanung?
  • Ist mir bewusst, dass ich nur zum kommunizieren gehen darf wenn ich in Stand der heiligmachenden Gnade bin, dass heißt, dass ich mir keiner schweren Sünden bewusst bin, und aus diesem Grunde öfter zum beichten gehen muss.
  • Empfange ich die heilige Kommunion aus Gewohnheit oder aus Liebe zu Jesus, der sich mir schenkt?
  • War ich währen der heiligen Messe freiwillig zerstreut, oder bin ich ohne Grund so spät gekommen, so dass ich das Gebot nicht erfüllt habe?
  • Habe ich andere, für die ich Verantwortung trage, daran gehindert, der heiligen Messe beizuwohnen?
  • Wie verbringe ich meine Sonntage und kirchlichen Hochfeste?
  • Suche ich die Freundschaft mit Gott und habe ich Zeit für Ihn? Oder benutze ich den Tag des Herren nur dazu, mich nach einem ausschweifenden Wochenende auszuschlafen?
  • Verwechsle ich den Ruhetag des Herrn mit einer Sportveranstaltung?
  • Habe ich ohne dringende Not an Feiertagen längere Zeit – z. B. mehr als zwei Stunden – schwere körperliche Arbeit verrichtet oder andere dazu angehalten?
  • Habe ich am Aschermittwoch und Karfreitag das Fast- und Abstinenzgebot gehalten - Enthaltung von Fleisch - Wurst und sonstige Genussmittel / einmalige Sättigung an diesem Tag! -
  • Habe ich am Freitag aus Liebe zu Christus, und dank zu all seinen Leiden, die er für meine Sünden auf sich genommen hat, ein Freitagsopfer gebracht? - Enthaltung von Fleisch und Wurst und sonstige Genussmittel (für einen schweren Raucher ist der Verzicht auf Zigaretten an diesem Tag ein sehr gewichtiges Opfer - von 0.00 bis 24.00 Uhr)
  • Habe ich die Buße erfüllt, die mir der Priester in der letzten Beichte auferlegt hat?
  • Habe ich sonst für meine Sünden Buße getan?
  • Habe ich wenigstens einmal im Jahr das heilige Bußsakrament empfangen - Osterbeichte? -
  • Habe ich in der österlichen Zeit die heilige Kommunion empfangen?
  • Habe ich vorher gebeichtet, um im Stande der heiligmachenden Gnade zu sein?
  • Suche ich gerne irgendwelche Gründe, um meine Sünden zu entschuldigen oder meine Verantwortung abzuschwächen?
  • Habe ich in der Beichte irgendeine schwere Sünde aus Scham oder aus einem anderen Grunde absichtlich verschwiegen?
  • Habe ich danach irgendwann die heilige Kommunion empfangen?
  • Habe ich das Gebot befolgt, eine Stunde vor dem Empfang der heiligen Kommunion nüchtern zu bleiben?

IV. Gebot

Ehre deinen Vater und deine Mutter!

  • Achte und liebe ich meine Eltern? Zeige ich meine Dankbarkeit in Taten?
  • Bete ich für meine Eltern, danke ich Gott für sie?
  • War ich meinen Eltern, Lehrern, Ausbildern oder Vorgesetzten gegenüber ungehorsam, in wichtigen Dingen?
  • Lasse ich mich von einem ungeordneten Hang zur Unabhängigkeit leiten, und nehme ich die Anweisungen und Ratschläge meiner Eltern nur deshalb schlecht auf, weil sie es sind, die mir etwas vorschreiben? Bin ich mir bewusst, dass diese Haltung dem Stolz entspringt?
  • Versuche ich - besonders bei Meinungsverschiedenheiten - die Gedanken und Sorgen meiner Eltern zu verstehen?
  • Sehe ich in ihnen eine Hilfe, die Gott mir gibt?
  • Bin ich gehorsam?
  • Mache ich meinen Eltern durch mein Verhalten Kummer?
  • Bin ich zu meinen Eltern frech und verletzend, in Gedanken, Worten und Taten?
  • Habe ich sie mit Worten und Taten bedroht oder misshandelt - Körperverletzung, oder habe ich ihnen Böses gewünscht oder angedroht?
  • Bin ich innerhalb der Familie blind und egoistisch?
  • Will ich nur meinen eigenen Willen durchsetzen?
  • Drücke ich mich vor Aufgaben in der Familie?
  • Bin ich mir angesichts der Anstrengungen meiner Eltern, mir eine gute Bildung zu sichern, meiner Verantwortung bewusst, fleißig zu lernen oder zu studieren?
  • Habe ich es unterlassen, ihnen in ihren geistigen oder materiellen Nöten beizustehen?
  • Lasse ich mich von meiner schlechten Laune leiten, oder streite ich oft und ohne Grund?
  • Bin ich egoistisch, wenn es um Dinge geht, die mir gehören, und fällt es mir schwer, sie mit meinen Geschwistern zu teilen?
  • Habe ich mich mit meinen Geschwistern gestritten, bin ich dabei Handgreiflich geworden?
  • Das Familienleben ist schön durch die gegenseitige Liebe. Wie lebe ich mit meinen Geschwistern? Bin ich gut gewesen? Oder habe ich sie (sehr) enttäuscht?
  • Meide ich den Umgang mit ihnen, und unternehme ich nicht die nötigen Anstrengungen, um eine Versöhnung herbeizuführen?
  • Bin ich neidisch, wenn sie mich in irgendeiner Hinsicht übertreffen?
  • Habe ich meinen Geschwistern ein schlechtes Beispiel gegeben?

Eltern

  • Habe ich mich wichtigen Anweisungen meiner Vorgesetzten ohne triftigen Grund widersetzt?
  • Bleibe ich angesichts der Nöte, Probleme und Schwierigkeiten der Menschen um mich teilnahmslos, insbesondere denen gegenüber, die mir aus familiären, beruflichen oder sonstigen Gründen nahe stehen?
  • Verärgere ich durch meine Nachlässigkeit, Unhöflichkeit, schlechte Laune usw. meine Arbeitskollegen?
  • Habe ich meinen Kindern ein schlechtes Beispiel gegeben durch die Vernachlässigung meiner religiösen, familiären oder beruflichen Pflichten? Habe ich ihnen durch mein Verhalten Kummer bereitet?
  • Habe ich meine Kinder mit Worten oder Taten bedroht, habe ich ihnen Böses gewünscht?
  • Habe ich meine Pflicht vernachlässigt, ihnen bei der Erfüllung ihrer religiösen Verpflichtungen zu helfen, schlechten Umgang zu meiden usw.?
  • Habe ich meine Autorität und meinen Einfluss dazu missbraucht, meine Kinder zu den Sakramenten zu drängen, ohne zu bedenken, dass sie vielleicht deswegen aus Scham oder menschlicher Rücksicht ein Sakrament unwürdig empfangen könnten?
  • Habe ich meine Kinder daran gehindert, der Berufung zu folgen, mit der Gott sie zu seinem Dienst einlädt; habe ich ihnen dabei Hindernisse in den Weg gelegt oder ihnen schlechte Ratschläge erteilt?
  • Kümmere ich mich ständig um ihre religiöse Bildung?
  • Habe ich sie hinsichtlich ihrer beruflichen Ausbildung nach objektiven Gesichtspunkten beraten (Talent, wirtschaftliche Möglichkeiten usw.), oder habe ich dabei von meiner Geltungssucht oder meinem Egoismus leiten lassen?
  • Habe ich mich ihrer Heirat ohne vernünftigen Grund widersetzt?
  • Lasse ich zu, dass sie irgendwo arbeiten, wo ihnen körperliche oder geistige Gefahren drohen? Habe ich bei Zusammenkünften von Jungen und Mädchen in meinem Hause die selbstverständliche Wachsamkeit geübt, sie nicht allein zu lassen? Gebe ich ihnen gute Ratschläge zur Gestaltung ihrer Freizeit?
  • Habe ich mich um die religiöse und sittliche Bildung der Menschen gekümmert. Die mit mir zusammenleben oder für die ich Verantwortung trage?
  • Schränke ich meine Wünsche, Ansprüche, Vergnügungen usw. ein, um meine familiären Pflichten mit Hingabe zu erfüllen?
  • Versuche ich, meinen Kindern wirklich ein Freund zu sein? Schaffe ich ein Klima gegenseitigen Vertrauens, und vermeide ich alles, was das Vertrauen meiner Kinder untergraben und was ihre Freiheit einengen könnte?
  • Erkläre ich meinen Kindern den Ursprung des Lebens, Schritt für Schritt, immer in Einklang mit ihrer Vorstellungswelt und Fassungskraft, und versuche ich dabei, ihrer natürlichen Neugier immer ein wenig zuvorzukommen?
  • Vermeide ich Auseinandersetzungen mit meinen Kindern, indem ich Kleinigkeiten, die sich mit etwas Umsicht und guter Laune leicht überwinden lassen, keine zu große Bedeutung beimesse?
  • Tue ich mein Möglichstes, um die Routine im liebevollen Umgang mit meinem Gatten zu vermeiden?
  • Verhalte ich mich Außenstehenden gegenüber liebenswürdig, während mir diese Herzlichkeit im Familienleben fehlt?
  • Habe ich mich mit meinem Gatten gestritten? Habe ich ihn, in Worten und Taten, schlecht behandelt? Habe ich seine Autorität unterstütz, indem ich es vermied, ihn vor den Kindern zurechtzuweisen, ihm zu widersprechen oder mit ihm zu diskutieren?
  • Habe ich mich ihm widersetzt oder ihn beleidigt? Habe ich dabei ein schlechtes Beispiel gegeben?
  • Beklage ich mich vor meiner Familie über die Last, die mir meine häuslichen Pflichten bedeuten?
  • Habe ich meinen Gatten zu lange allein gelassen?
  • Habe ich mich bemüht, in meinem Glauben an Gottes Vorsehung zu wachsen? Habe ich mich voll eingesetzt, für meine Familie ein ausreichendes Einkommen zu verdienen, so dass ich die Kinder, die Gott mir schenken möchte, umso bereitwilliger annehmen und aufziehen kann?
  • Habe ich es versäumt, meinen Verwandten in ihren geistigen oder materiellen Nöten beizustehen, obwohl ich dazu in der Lage gewesen wäre?

V. Gebot

Du sollst nicht töten!

  • Helfe ich meinem Nächsten, wo ich kann? Oder erwarte ich nur von anderen etwas?
  • Habe ich jemanden in seiner Not allein gelassen?
  • Bin ich bereit zu teilen? Gebe ich von meiner Zeit, meinem Geld und meinen Sachen etwas für jene Menschen in nah und fern, die in Not sind?
  • Hege ich gegenüber irgendjemandem Hass oder Feindschaft? Trage ich erlittenes Unrecht nach?
  • Meide ich den Umgang mit einer bestimmten Person, bin ich unversöhnlich, oder tue ich nicht mein Möglichstes, eine Versöhnung herbeizuführen?
  • Sorge ich dafür, dass politische oder berufliche Meinungsverschiedenheiten nicht in Abneigung, Missgunst oder Hass gegen jemanden ausarten?
  • Habe ich meinem Nächsten irgendwie Böses gewünscht? Habe ich mich über sein Unglück gefreut?
  • Habe ich mich von Neid beherrschen lassen?
  • Habe ich mich vom Zorn leiten lassen? Habe ich damit andere verärgert?
  • Habe ich meinen Nächsten verachtet? Habe ich mich über andere lustig gemacht, sie kritisiert, belästigt oder lächerlich gemacht?
  • Habe ich andere seelisch verletzt?
  • Habe ich andere mit Worten oder Taten schlecht behandelt?
  • Bin ich unhöflich und taktlos gewesen?
  • Habe ich jemanden körperlich verletzt?
  • Habe ich ein ungeborenes Kind in meinem Körper töten lassen? Bin ich zu einer Abtreibung gedrängt worden? Oder habe ich andere dazu geraten oder sie dazu gedrängt?
  • War ich unvorsichtig beim Autofahren?
  • Habe ich mich als Verkehrsteilnehmer rücksichtslos gegenüber anderen verhalten - und sie dann auch noch beschimpft oder verflucht?
  • Habe ich durch Wort und Beispiel, durch meine Kleidung, meine Aufforderung oder Einladung zum Film- oder Theaterbesuch, durch das Verleihen von Büchern, Zeitschriften, DVDs, Videokassetten oder CDs usw. anderen Anlass zur Sünde gegeben? Habe ich versucht, das Ärgernis wieder gutzumachen?
  • Habe ich meine Gesundheit geschädigt, mein Leben gefährdet?
  • Habe ich mir Gedanken gemacht, dass ich mit übermäßigen Rauchen mein Leben verkürze und dafür noch viel Geld ausgebe?
  • Habe ich mich berauscht, übermäßig getrunken oder Drogen zu mir genommen?
  • Habe ich mich von der Lust beherrschen lassen, mehr zu essen oder zu trinken, als vernünftig ist?
  • Hatte ich konkrete Selbstmord Gedanken - mir den Tod gewünscht -, ohne mich dabei der Vorsehung Gottes zu unterwerfen?
  • War ich um das Wohl meines Nächsten besorgt? Habe ich ihn auf körperliche oder sittliche Gefahren aufmerksam gemacht, in denen er sich befand? Habe ich ihn zurechtgewiesen, wo es die christliche Nächstenliebe erforderte?
  • Finde ich Gefallen an Brutalität - Videos, Computerspiele, TV?

VI. und IX. Gebot

Du sollst nicht Ehe brechen!

Du sollst nichts unkeusches begehren!

  • Da dieser Fragekomplex in unserer Zeit weit abweichende Emotionen aufwerfen wird, sei der Leser daran erinnert, dass die heilige Muttergottes in der Botschaft von Fatima die Sünde gegen die Reinheit als den häufigsten Verdammungsgrund angibt; und das war 1917!
  • Denke und rede ich mit Achtung und Dankbarkeit über die Liebe zwischen Mann und Frau?
  • Erkenne ich an, dass Gott das geschlechtliche Leben für den sakramentalen Ehebund bestimmt hat, und bin ich deshalb bereit zu warten um echte Verantwortung füreinander und für zukünftige Kinder zu tragen?
  • Ist mir bewusst, dass jegliche Empfängnisverhütung gegen den Willen Gottes ist?
  • Weise ich obszöne oder perverse Gedanken oder Erinnerungen in mir zurück?
  • Gott hat Mann und Frau für einander geschaffen - homosexuelle Praktiken sind vor Gott verwerflich - erkenne ich diese Wahrheit an?
  • Habe ich mich von schlechten Begierden gegen die Reinheit leiten lassen, auch wenn ich ihnen nicht durch Taten gefolgt bin? Kam hinsichtlich der Person, auf die sie sich bezogen, ein erschwerender Umstand hinzu: Verwandtschaft, Ehe oder dass es sich um gottgeweihte Personen handelte?
  • Habe ich obszöne, schamlose Gespräche geführt? Habe ich sie begonnen?
  • Lasse ich mich zu herabwürdigenden Witzen oder zum konsumieren von Heften, Internetseiten oder Pornofilmen hinreißen, die den Menschen zum Lustobjekt degradieren?
  • Habe ich die Selbstbefriedigung gesucht? Wie oft? Mit anderen?
  • Ist meine Selbstbefriedigung förmlich zu einer Sucht ausgeartet, von der ich mich selbst nicht befreien kann?
  • Habe ich an Veranstaltungen teilgenommen, die eine unmittelbare Gelegenheit zur Sünde beinhalten - Tänze, Filme oder Theaterstücke, schlechte Lektüre oder Gesellschaft, Sexshop, Erotikmesse, Swingerclub, Strippshow männlich oder weiblich, Bordell usw. ... ?
  • Ist mir bewusst, dass ich Gott schwer beleidige, wenn ich mich solchen Gelegenheiten aussetze?
  • Habe ich bewusst andere verführt - ... minderjährige?
  • Achte ich auf die Regeln des Anstandes, die meine Reinheit schützen, oder verwechsle ich manchmal diese notwendige Geisteshaltung mit Prüderie?
  • Unterrichte ich mich, bevor ich eine Veranstaltung besuche, ein Buch oder eine Zeitschrift lese, über ihren moralischen Wert?
  • Habe ich mich bei bewusst lüsternen Blicken aufgehalten?
  • Habe ich unkeusche Regungen der Sinne zurückgewiesen?
  • Hatte ich sexuelle Beziehungen außerhalb des sakramentalen Ehebundes?
  • Habe ich mich zum Gruppensex verleiten lassen?
  • Wie oft? Mit Personen meines oder anderen Geschlechtes?
  • Kam ein besonders erschwerender Umstand – Verwandtschaft usw. – hinzu?
  • Führten diese Beziehungen zu einer Schwangerschaft?
  • Kam es zu einen Schwangerschaftsabbruch nachdem bereits Leben entstanden war?
  • Habe ich abnorme sexuelle Neigungen, von denen ich mich nicht befreien kann?
  • Bin ich in irgendeiner Form der Prostitution ergeben?
  • Pflege ich Beziehungen zu Personen, deren Bekanntschaft für mich ständiger Anlass zur Sünde ist? Bin ich bereit, sie aufzugeben?

Verlobte

  • Ist wahre Liebe der Hauptgrund unseres Verhältnisses? Bringe ich ständig und mit Freude das Opfer, die Beweise meiner Zuneigung nicht der Gefahr der Sünde auszusetzen? Erniedrige ich die menschliche Liebe dadurch, dass ich sie mit Egoismus oder Lust verwechsle?
  • Die Verlobungszeit muss Gelegenheit bieten, die gegenseitige Zuneigung und Kenntnis zu vertiefen: Ist mein Verhältnis vom egoistischen Drang, besitzen zu wollen, geprägt oder vielmehr von der Bereitschaft zu Hingabe und Verständnis, von Respekt und Feingefühl?
  • Empfange ich in dieser Zeit häufiger das Sakrament der Buße, um mehr Gnade von Gott zu erhalten? Hat mich mein Verhältnis von Gott entfernt?

Gatten

  • Habe ich von der Ehe ungebührlich Gebrauch gemacht? Habe ich meinem Ehegatten sein Recht verweigert? Habe ich in Wünschen oder Taten gegen die eheliche Treue gefehlt?
  • Mache ich von der Ehe nur an jenen Tagen Gebrauch, an denen die Empfängnis ausgeschlossen ist? Wende ich diese Art der Geburtenkontrolle ohne schwerwiegende Gründe an?
  • Habe ich empfängnisverhütende Mittel gebraucht? Habe ich andere dazu angeleitet, sich solcher Mittel zu bedienen? Habe ich in irgendeiner Form – durch Rat, Gerede, Haltung usw. – dazu beigetragen, ein kinderfeindliches Klima zu schaffen?

VII. und X. Gebot

Du sollst nicht stehlen!

Du sollst nicht verlangen was deinem nächsten gehört!

  • Habe ich fremdes Eigentum vorsätzlich beschädigt - z.B. Klassenzimmer, abgestelltes Fahrrad ... ?
  • Habe ich den Schaden wiedergutgemacht?
  • Habe ich etwas gefunden oder geliehen und es nicht mehr zurückgegeben?
  • Habe ich Geld oder irgendeinen Gegenstand gestohlen?
  • Habe ich den Schaden wiedergutgemacht bzw. das Entwendete zurückerstattet, wo es mir möglich war?
  • Bin ich zur Wiedergutmachung bereit?
  • Habe ich bei Diebstahl und Raub mitgewirkt?
  • Lag irgendein erschwerender Umstand vor?
  • Handelte es sich z. B. um einen sakralen Gegenstand?
  • Habe ich irgendetwas aus einer Kirche gestohlen oder entwendet, verunehrt oder beschädigt? Opferstock, Kruzifix Schändung ... ?
  • Lag dabei eine satanische Geisteshaltung vor - ... Mutprobe?
  • War die Summe bzw. der Wert der entwendeten Sache bedeutend?
  • Halte ich fremdes Gut gegen den Willen des Eigentümers zurück?
  • Habe ich anderen beim Abschluss von Verträgen oder bei Handelsbeziehungen durch Täuschung, Betrug oder Drohung geschadet?
  • Habe ich sonst irgendein fremdes Eigentum beschädigt - ... Fahrerflucht?
  • Habe ich durch Betrug mehr Geld genommen, als mir zustand? Habe ich den entstandenen Schaden wiedergutgemacht, oder habe ich die Absicht, es zu tun?
  • Habe ich über meine Verhältnisse gelebt?
  • Bin ich meinen beruflichen Pflichten gebührend nachgekommen, und habe ich mir so mein Gehalt wirklich verdient?
  • Habe ich meine Arbeit vernachlässigt und so in wichtigen Dingen gegen die Gerechtigkeit verstoßen? Bin ich bereit, den Schaden, der daraus erwachsen ist, wieder gutzumachen?
  • Versuche ich, meine Arbeit gut zu Ende zu führen in dem Bewusstsein, dass ich Gott keine Halbheiten anbieten kann? Verrichte ich meine Arbeit mit dem nötigen Sachverstand? Eigne ich mir die nötigen Kenntnisse für meine Arbeit an, und bereite ich mich auf sie vor?
  • Habe ich das Vertrauen meiner Vorgesetzten missbraucht?
  • Habe ich meinen Vorgesetzten, Untergebenen, Kollegen oder anderen Personen schwer geschadet?
  • Erleichtere ich den anderen die Arbeit bzw. das Studium, oder störe ich sie dabei durch Streitsucht, üble Stimmungsmache, dauerndes Gerede, mangelnden Ernst usw.?
  • War ich nachlässig bei der Erfüllung meiner Pflichten? Schiebe ich häufig den Beginn der Arbeit oder des Studiums auf?
  • Dulde ich Missbräuche oder Ungerechtigkeiten, die zu verhindern ich verpflichtet bin?
  • Habe ich durch Faulheit bei meiner Arbeit großen Schaden verursacht? Habe ich mit wenig Eifer gearbeitet und so jenen geschadet, für die ich tätig bin?
  • Habe ich es unterlassen, die Kirche meinen Verhältnissen entsprechend materiell zu unterstützen?
  • Habe ich aus finanzieller Erwägung mit dem Gedanken gespielt aus der Kirche auszutreten, um mich damit für immer selbst von Christus und den Sakramenten zu trennen?
  • Habe ich einen eventuellen Mangel an notwendigen Mitteln mit christlicher Haltung getragen?
  • Muss ich unbedingt alles haben, was mir gefällt - oder was der andere hat?
  • Schaue ich auf andere herab, weil sie sich vieles nicht leisten können?
  • Kann ich mit anderen teilen?
  • Habe ich meinen Gatten in materiellen Dingen betrogen?
  • Unterlasse oder verzögere ich ungebührlich die Zahlung von Gehältern und Rechnungen obwohl ich das Geld für den jeweiligen Zahlungsausgleich zur Verfügung habe?
  • Zahle ich meinem Personal einen gerechten Lohn?
  • Habe ich bei der Ausübung öffentlicher Aufgaben dadurch die Gerechtigkeit verletzt, dass ich bestimmte Personen bevorzugt habe?
  • Habe ich Schmiergelder oder Leistungen von dritten genommen die mir nicht zustanden?
  • Komme ich meinen sozialen Pflichten gegenüber meinen Angestellten nach? Zahle ich z. B. die geforderten Sozialversicherungen, oder umgehe ich das Gesetz zum Schaden Dritter?
  • Habe ich Steuern hinterzogen? Betrug des Finanzamtes durch falsche Angaben oder Steuerfluch?
  • Habe ich Dokumente, Akten oder Papiere gefälscht, manipuliert oder verschwinden lassen?
  • Habe ich Unrecht, Ärgernis, Diebstahl, Rache, Betrug oder sonstige Schäden für das Gemeinwohl verhindert oder es wenigsten versucht, wenn mir mein Amt dazu die Möglichkeit bot?
  • Habe ich soziale oder politische Bestrebungen unterstützt, die gegen die Moral oder den christlichen Glauben gerichtet sind?
  • Setze ich mich für eine gerechte Güterverteilung ein - Spenden für caritative und soziale Einrichtungen?
  • Gehe ich sorgfältig und verantwortungsvoll mit der Schöpfung um, die Gott den Menschen anvertraut hat - Wasser, Lebensmittel, Energie, Pflanzen, Tiere ... ?

VIII. Gebot

Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!

  • Wie gehe ich mit der Wahrheit um? Ist mir die Wahrheit heilig? Nicht nur die Wahrheit von anderen, sondern auch meine eigene?
  • Bemühe ich mich um die Wahrheit ohne Angst vor Kritik und Ablehnung - im Vertrauen auf Gott?
  • Belüge oder täusche ich durch mein Reden und Handeln andere? Aus Angst? Um einen Vorteil zu haben? Setze ich eine Maske auf??
  • Habe ich den daraus erwachsenen Schaden wiedergutgemacht?
  • Lüge ich aus Gewohnheit unter dem Vorwand, es handele sich um unbedeutende Dinge?
  • Schmeichle ich dem anderen, auch wenn er eine falsche Haltung hat? Vielleicht, weil ich gut dastehen will?
  • Übertreibe ich die Fehler anderer? Schiebe ich meine Schuld auf andere?
  • Habe ich ohne triftigen Grund schwere Fehler anderer aufgedeckt? Habe ich in irgendeiner Form den Schaden wieder gutzumachen versucht, indem ich z. B. gut über den Betreffenden gesprochen habe?
  • Mache ich andere schlecht? Lästere ich über Abwesende?
  • Habe ich andere verleumdet, d. h. Unwahres von ihnen ausgesagt? Habe ich den Schaden wiedergutgemacht, bzw. bin ich bereit, es zu tun?
  • Habe ich es unterlassen, meinen Nächsten gegen Verleumdung und üble Nachrede in Schutz zu nehmen, obwohl es mir möglich gewesen wäre?
  • Habe ich leichtfertig über jemanden geurteilt? Habe ich es gegenüber anderen geäußert? Habe ich mein ungenaues Urteil berichtigt?
  • Habe ich wichtige Geheimnisse anderer ohne triftigen Grund aufgedeckt? Habe ich den entstandenen Schaden wiedergutgemacht?
  • Habe ich aus Leichtfertigkeit, Neid oder Verärgerung schlecht über andere gesprochen?
  • Habe ich schlecht von anderen Personen oder Institutionen gesprochen, nur aufgrund von Hörensagen und ohne zureichende Kenntnis? Habe ich so zu übler Nachrede bzw. Verleumdung beigetragen?
  • Bin ich mir dessen bewusst, dass politische, berufliche oder weltanschauliche Meinungsverschiedenheiten mir nicht das Recht geben, schlecht über andere zu urteilen oder zu sprechen noch ihre moralischen Fehler aufzudecken, solange dies nicht mit Rücksicht auf das Gemeinwohl notwendig ist?
  • Missbrauche ich das Vertrauen anderer?
  • Habe ich ohne triftigen Grund Geheimnisse verraten? Habe ich unter Amtsverschwiegenheit erlangte Kenntnis zu meinem persönlichen Nutzen verwendet? Habe ich den Schaden wiedergutgemacht, der aus diesem meinem Vorgehen entstanden ist?
  • Habe ich Briefe oder andere Schriftstücke unbefugt geöffnet oder gelesen?
  • War ich neugierig, und habe ich bei Unterhaltungen anderer gegen deren Willen zugehört?
  • Glaube ich ungeprüft alles, was die Medien sagen - Werbung, Sensationen, ...? Verwechsle ich die TV-Scheinwelt mit der Realität.

 

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