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Warnung der Muttergottes
Aus dem BLAUENBUCH die 351. Botschaft der Muttergottes
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Mailand, 13. Mai 1987
Jahrestag der ersten Erscheinung in Fatima
(Botschaft der Muttergottes an Stefano Don Gobbi [katholischer Priester aus Mailand / Italien])
In welchen Abgrund seid ihr gestürzt!
Muttergottes: » Heute gedenkt ihr der 70 Jahre seit meiner ersten Erscheinung in der armseligen Cova da Iria in Fatima, wohin ich vom Himmel gekommen bin, um euch meine Botschaft der Bekehrung und der Rettung zu geben.
Die folgenden Jahre waren seither eine fortwährende Bestätigung dessen, was ich euch vorhergesagt hatte.
- Die Weigerung, durch eine Bekehrung zu Gott zurückzukehren, hat die gesamte Menschheit auf die kahle und kalte Straße des Hasses, der Gewalt, der Sünde und einer immer zunehmenden Unreinheit gebracht.
Ununterbrochen sind Kriege aufeinander gefolgt, und trotz so vieler Anstrengungen ist es euch immer noch nicht gelungen, den Frieden aufzubauen. Im Gegenteil – die Welt wird heute mehr als je zuvor immer mehr von der Selbstzerstörung bedroht.
- Man hat meiner Aufforderung zum Gebet, besonders zum häufigen Rosenkranzgebet, die ich damals an euch gerichtet hatte, nicht entsprochen, um die Bekehrung der Sünder und die Rettung so vieler Seelen, die der großen Gefahr ausgesetzt sind, für immer verloren zu gehen, zu erlangen.
So hat die Nacht der Sünde die Welt eingehüllt, und das Böse hat sich überall wie ein furchtbarer Krebs verbreitet.
Man will die Sünde nicht als etwas Schlechtes ansehen – im Gegenteil, sie wird ganz offen gerechtfertigt und als ein Gut verherrlicht.
Man beichtet nicht mehr. Man lebt und stirbt gewohnheitsmäßig in der Todsünde, und wie viele Seelen kommen jeden Tag in die Hölle, weil niemand für sie betet und sich für ihre Rettung opfert.
- Meiner Bitte, dass mir Russland durch den Papst zusammen mit allen Bischöfen geweiht werden soll, ist nicht nachgekommen worden, und so hat es seine Irrtümer in allen Teilen der Welt verbreitet.
Ihr lebt in einer Menschheit, die eine neue Zivilisation des Atheismus und der Unmenschlichkeit errichtet hat.
Man liebt nicht mehr, man achtet das Leben und die Güter des Nächsten nicht mehr, die Flammen der Selbstsucht und des Hasses töten die Samen des Guten, die immer noch in den Herzen der Menschen aufkeimen.
Die Armen werden im Stich gelassen, die Kleinen werden in Fallen gelockt und mit der vergifteten Speise des Skandals genährt. Die Jugendlichen werden missbraucht und frühzeitig zu schlechten Erfahrungen verführt und die Familien werden entweiht und zerstört …
Wie groß ist eure Verwüstung!
Wie dicht ist die Finsternis, die euch einhüllt!
In welchen Abgrund seid ihr gestürzt!
Satan ist es gelungen, seine Herrschaft der Finsternis und des Todes überall auszudehnen, und er herrscht als sicherer Sieger.
Jetzt aber beginnt ihr, das zu erleben, was ich euch in Fatima für die letzten Jahre dieses eures Jahrhunderts vorhergesagt habe und was noch unter dem Schleier des Geheimnisses bewahrt wird.
Das ist meine Zeit.
Nach den schmerzvollen Jahren des Triumphes Satans beginnen nun die Jahre des Triumphes meines Unbefleckten Herzens.
Deshalb lade ich euch heute alle ein, dass ihr meinem Plan entsprecht, dieses mein Werk der Liebe anzunehmen, das ich selbst in allen Teilen der Welt mit meiner Marianischen Priesterbewegung verwirkliche.
Und ich gebrauche wieder dich, du kleinster meiner Söhne, und bringe dich überall hin, auch an den entferntesten Ort, um neuerlich und nachdrücklich einen Aufruf zu machen. Nun sind die großen Ereignisse gekommen. Deshalb hat mein Papst ein außerordentliches Marianisches Jahr ausgerufen.
Tretet also alle in die Zufluchtsstätte ein, die euch mein Unbeflecktes Herz bereitet hat.
Das sind die Jahre, in denen ich euch aus dem tiefen Abgrund der Finsternis und der Verwüstung zum höchsten Gipfel des Lichtes, der Gnade und der Liebe führen werde, damit durch den Triumph meines Unbefleckten Herzens das herrliche Reich meines Sohnes Jesus auf der ganzen Welt erstrahlen wird. «
WEIHEAKT AN DAS
UNBEFLECKTE HERZ MARIENS
für Ordensleute und Laien,
die sich der Marianischen Priesterbewegung als Helfer anschließen
Jungfrau von Fatima, Mutter der Barmherzigkeit, Königin des Himmels und der Erde, Zuflucht der Sünder, wir alle, die wir die MARIANISCHE PRIESTERBEWEGUNG befürworten und fördern, weihen uns in besonderer Weise Deinem Unbefleckten Herzen.
Mit diesem Weiheakt erneuern wir mit Dir und durch Dich alle Taufgelübde und verpflichten uns, die vom Evangelium geforderte innere Umkehr zu vollziehen, uns von der Eigenliebe loszulösen und keine billigen Kompromisse mit der Welt zu machen, damit wir ganz zu Deiner Verfügung stehen und – wie Du – stets den Willen des himmlischen Vaters erfüllen.
Außerdem vertrauen wir Dir, gütigste und mildreichste Mutter, unser ganzes Sein und unsere christliche Berufung an. In dieser Entscheidungsstunde, die schwer über der Welt lastet, bist Du das Zeichen des Heils. Wir wollen unser Leben nach Deinen Wünschen ausrichten im Geiste der Buße und des Gebetes. Wir wollen mit Eifer das heilige Messopfer mitfeiern, apostolisch wirken, täglich andächtig den Rosenkranz beten und entsprechend dem Evangelium ein opferfreudiges Leben führen – fähig zu Verzicht und Sühne. Wir wollen aller Welt ein Beispiel christlicher Tugend und Reinheit vorleben.
Mitten in der vielfachen Auflehnung gegen das päpstliche Lehr- und Hirtenamt, das Fundament der Kirche, versprechen wir, dem Heiligen Vater die Treue zu halten – vereint mit den ihm verbundenen Bischöfen und Priestern.
Unter Deinem mütterlichen Schutz wollen wir die Apostel der heute so notwendigen Gebets- und Liebesgemeinschaft für unseren Papst sein und erflehen für ihn Deinen besonderen Schutz.
Auch versprechen wir Dir, für alle Seelen zu beten und – soweit es uns möglich ist – Menschen, die uns begegnen, immer Dir zuzuführen und zu einer echten Verehrung Deines Herzens zu bewegen.
Da die Gottlosigkeit sehr vielen Gläubigen den Glauben geraubt hat, die Entweihung bis in den heiligen Tempel Gottes eingezogen ist, das Böse und die Sünde immer mehr die Welt überfluten, wagen wir vertrauensvoll die Augen zu Dir zu erheben, Du Mutter Jesu und unsere mächtige und barmherzige Mutter, und bitten Dich jetzt erneut um die Rettung aller Deiner Kinder – o gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria
(mit kirchlicher Druckerlaubnis)
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