VORWORT MARIA V. AGREDA

HIC SAPIENTIA EST : QUI HABET INTELLECTUM COMPUTET NUMERUM BESTIAE NUMERUS ENIM HOMINIS EST ET NUMERUS EIUS EST SESCENTI SEXAGINTA SEX

SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

Vorwort

Maria von Agreda

Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan!

Das Imprimatur (kirchliche Druckerlaubnis), hat das erzbischöfliche Ordinariat Salzburg am 31. Mai 1954,

Zl. 1311 für das Gesamtwerk erteilt

 

Der Inhalt dieser Broschüre ist zwar nicht der durchgehenden Reihenfolge entsprechend, jedoch wortgetreu übernommen, aus dem Offenbarungwerk „Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria,“ geoffenbart der Schwester Maria von Agreda aus Spanien in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Es ist hervorragend dazu geeignet, den wirklichen Sinn und das wahre Ziel des menschlichen Lebens begreifbar zu machen. Ein ausgewählter Teil davon ist in dieser Broschüre wiedergegeben und kann niemals als zeitlich überholt betrachtet werden.

Es wird darin berichtet, wie und warum der Sturz des einstmals höchsten Engels Luzifer und seines Anhanges aus dem Himmel zustande gekommen ist.

Da wir Menschen nach bestandener Prüfung dazu bestimmt sind diese Plätze im Himmel einzunehmen, die Satan und sein Anhang für immer verloren haben, sucht er nun seit Anbeginn der Welt dieses mit aller Macht aus Rache gegen Gott und aus Hass und Neid gegen die Menschen zu verhindern. Das ist der Grund für den unversöhnlichen Kampf des Satans gegen Gott und das ganze Menschengeschlecht, dessen Folgen wir tagtäglich immer wieder aufs Neue erfahren.

Man will aber nicht erkennen, dass die Ursache davon vom Satan in der Welt – mit der Zustimmung und Beihilfe der Menschen – zu ihrer verderblichen Wirkung gebracht werden. Dieser größte Feind Gottes und der Menschen hat es sogar vermocht, vielen Menschen den Gedanken einzugeben, dass es einen persönlichen Gott, besonders aber ihn selbst, den Teufel als Persönlichkeit – und damit eine Hölle, vor der die Menschen Angst haben müssten – überhaupt nicht gibt und alles nur symbolisch betrachtet werden muss.

Einen Feind den man aber nicht kennt, beachtet man nicht!

Durch den Unglauben, der Gleichgültigkeit und der Nichtbeachtung der göttlichen Gebote, bekommt der Satan seinen Einfluss auf die Gedanken und Handlungen der Menschen, deren verheerende Folgen im zunehmenden Maße zu sehen sind.

Bedingt durch die vergeblichen Bemühungen der Menschheit, Frieden und eine bessere und gerechtere Welt zu schaffen, die den Erfordernissen eines guten menschlichen Zusammenlebens gerecht wird, sollte es doch allmählich begriffen werden, dass alle diesbezüglichen Bestrebungen ohne Gott und die Anerkennung und Befolgung Seiner Gebote zum Scheitern verurteilt sind.

Um den rechten Weg sicher finden zu können und damit viel Leid nicht notwendig werden zu lassen, hat Gott der Menschheit immer wieder ganz besondere Hinweise und Gnaden zukommen lassen. Dazu gehören zweifellos die göttlichen Offenbarungen auf die eingangs hingewiesen wurde. Diese enthüllen in ganz besonderer Weise die Ursachen, Hintergründe und Folgen des satanischen Wirkens in der Welt. Darin werden die geheimsten Pläne und Absichten des Teufels und seiner höllischen Genossen gegen seinen Willen aufgedeckt – die Menschheit sollte dieses niemals erfahren – und schriftlich festhalten.

Es wird auch der wahre Grund enthüllt wie es möglich war, dass sich gerade nach dem Beginn des Christentums bis in die heutige Zeit hinein, eine Vielzahl der unterschiedlichsten Glaubensgemeinschaften und Sekten gebildet haben, wo jede für sich behauptet im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein. Es kann aber nicht nebeneinander mehrere der unterschiedlichsten Wahrheiten geben die sich gegenseitig widersprechen.

Da es Satan mit aller Macht verhindern wollte, dass seine Machenschaften zur Verwirrung, Irreführung und Vernichtung der ganzen Menschheit bekannt gemacht würden, begann durch seinen Einfluss verursacht, eine dreihundertjährige Auseinandersetzung um die Anerkennung der geoffenbarten Wahrheit, bis diese endlich von der Kirche anerkannt und veröffentlich werden konnte.

Aus den vorgenannten Gründen ist es auch nach dieser Zeit, bis zum heutigen Tage einer breiten Öffentlichkeit unbekannt geblieben, was auch mit dazu beigetragen hat, dass sich die Geisteskrankheit des Unglaubens immer weiter verbreiten konnte.

Es gibt wohl wenige Bücher, welche auf so allgemein verständliche Weise, die Erkenntnis über die neid- und hasserfüllte Verfolgung des ganzen Menschengeschlechts durch Satan und seiner höllischen Genossen klarer und deutlicher zum Ausdruck bringen. Darum behält dieses berühmte Werk gerade für die heutige Zeit seine besondere Bedeutung und sollte deshalb überall bekannt gemacht und allgemein verbreitet werden.

Abschließend kann noch gesagt werden, alle ökumenischen Bestrebungen werden erst dann von Erfolg gekrönt sein, wenn unsere Gottesmutter Maria, ihrer gottgewollten Stellung gemäß als Fürbitterin und Gnadenvermittlerin erkannt und anerkannt sein wird.

Lukas Wagner, der Herausgeber der Broschüre im Jahre 2004

 

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