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Der finstere Bereich des Okkultismus in der Rockszene…
Von U. Bäumer
Aus dem Buch: Wir wollen nur deine Seele / Rockszene und Okkultismus
(Seite 87 – 92)
ISBN 3-89397-103-3 (CLV) 1984, CLV Christliche Literatur-Verbreitung
Postfach 110135 / 4800 Bielefeld
Verharmlosung oder Übertreibung?
Bei Nachforschungen, die den finsteren Bereich des Okkultismus in der Rockszene betreffen, stößt man regelmäßig auf folgende drei Probleme:
1. Verschwiegenheit und Geheimhaltung
Es liegt in der Natur esoterischer und okkulter Aktivitäten begründet, dass die darin Verwickelten in hohem Maße an einer Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit interessiert sind. Geheime Okkultlogen pflegen sich mit einer Mauer des Schweigens zu umgeben; wer unbefugt in ihre Geheimnisse einzudringen wagt, oder wer dem Okkultzirkel abtrünnig wird, kann sich seines Lebens nicht mehr sicher sein. Aus diesen Umständen kann eine hohe Dunkelziffer okkult aktiver Musiker und Rockbands resultieren.
2. Skrupellose Werbung
Auf der anderen Seite wird jedoch heute mehr denn je mit Magie und Okkultismus geworben und Geld gemacht. Das rapide anwachsende okkulte Interesse, die «okkulte Explosion» wird von Geschäftemachern in skrupelloser Manier finanziell ausgeschlachtet. Man muss bedenken, dass hinter den Rockbands, die einen Schallplattenvertrag haben, wirtschaftliche Unternehmen stehen, denen fast alle Mittel der Werbung (sogar mit Okkultem!) recht sind, um für «klingende Münze» in Form von Plattenverkäufen (CD’s), Konzerten usw. zu sorgen. Dies wird durch eine sensationslüsterne Rockpresse zusätzlich gefördert.
3. Neugierde oder die Hoffnung auf den Erfolg
Nicht zuletzt können die Musiker und Bands selbst, scheinbar «zum Spaß», mit dem Okkulten flirten, wobei beispielsweise oftmals Neugierde oder die Hoffnung, auf diese Weise größeren Erfolg zu erzielen, als Motive wirken.
Mit dem Hinweis auf das unter Punkt 2 und 3 Angesprochene bekommt man manchmal heftigen Widerstand zu spüren. Die Kritiker wenden ein, die Beurteilung der okkulten Materie in der Rockszenerie durch meine Kollegen und mich sei übertrieben oder ganz einfach gegenstandslos, weil die «okkulten» Gruppen das, was sie spielen und dem Publikum vormachen, ja selbst nicht ernst nehmen würden, alles nur ein Werbegag sei, usw. … Es kommt selbst zu Entgegnungen folgender Art - hier als Antwort auf ein Verteilblatt über die Gruppe AC/DC (anonymer Brief):
« … Dass es Leute gibt, die so einen Mist schreiben können, nur um neue Sektenmitglieder zu haben, denn das, was sie schreiben, ist ja erfunden, denn jedes Kind weiß ja, dass AC/DC ja nur singen und es nicht so meinen, und am Tode des Bon Scott sind sie ja nicht schuld. Wir glauben auch an Gott, und Gott weiß, dass das ihr Stil ist, und sie das nicht so meinen. Vielleicht sind solche Leute, die so einen Mist erzählen, eher in der Hölle als wir.»
Aufgrund dieser ernstzunehmenden Kritikpunkte erwies sich der Versuch einer differenzierenden Beurteilung derjenigen Rockgruppen, bei denen Verbindungen zum Okkultismus erkennbar sind, als unerlässlich. Aus einer gründlichen Analyse der Problematik folgt dann eine schwerwiegende These:
Einwende, die a) darauf hinauslaufen, eine Rockgruppe sei harmlos, weil sie z.B. nur als werbewirksames Mittel mit dem Okkulten flirte (und es ja gar nicht so meine), oder b) dass man sich selbst mit gutem Gewissen «Okkultrock» anhöre, «selbstverständlich nicht, um Satan anzubeten», sondern wegen des «Super-Sounds» der Gruppe - diese Einwände oder Entschuldigungen werte ich aus folgenden Gründen als reine Ablenkungsmanöver:
1. Dass es Gruppen gibt, die sich ein okkultes Image zugelegt haben, um damit Geld zu machen, ist bekannt. Ob dieses Kokettieren mit okkulten Dingen den Erfolg einer Band nun tatsächlich vergrößert oder nicht - die Musiker liefern SATAN auf diese Weise jedenfalls eine offene Tür, die er beliebig zu benutzen vermag. Mit anderen Worten: Satan ist es egal, wer für ihn die Webetrommel rührt. Es ist belanglos, ob eine Band aus Überzeugung oder nur «zum Spaß» okkulte Dinge propagiert - in beiden Fällen werden Menschen verführt. Über die Folgen schreibt Rockwell: Kinder und Heranwachsende akzeptieren und praktizieren immer mehr Satansanbetung, Hexerei, Zauberkulte, Zauberformeln, phantastische kultische Handlungen, Astrologie und unterwerfen sich SATANSPRIESTERN, Hexen und Wahrsagern.»
2. Rockgruppen, die mit dem Okkulten spielen, öffnen sich damit automatisch satanischen Mächten und laufen Gefahr, dass sich der ursprüngliche «Spaß» schneller mit teuflischem Ernst verbindet, als ihnen lieb sein kann. Satan nimmt okkulte «Spielereien» ernst: Mit Schrecken muss man immer wieder feststellen, dass er jede Hand, die sich ihm entgegenstreckt, früher oder später in einen stählernen Griff nimmt und nicht wieder loslässt. Wer ins Feuer greift, der verbrennt sich - ob er nun an die verzehrende Kraft des Feuers glaubt oder nicht, das ist hier ohne Belang. So belegen zahllose Fälle, dass die aktive Beteiligung an der Welt des Okkulten niemals folgenlos bleibt. «Aber ich machte es nur zum Spaß, aus Neugierde», werden manche sagen. Erfahrene Seelsorger können bei solchen Äußerungen nur den Kopf schütteln! Einer drückte es so aus: «Deine Chancen stehen günstiger, eine Klapperschlange als Haustier zu halten, als dich mit okkulten Praktiken einzulassen.»
Meine persönlichen Erfahrungen gebe ich mit den Worten des Autors Dennis Wheatley wieder, der feststellen musste:
«Meine eigenen Wahrnehmungen haben mich zu der absoluten Überzeugung gebracht, dass die Beteiligung an der Welt des Okkultismus Gefahren sehr realer Natur mit sich bringt.»
3. Hat sich ein Rockmusiker tatsächlich dämonischen Geistern geöffnet und einen oder mehrerer Begleitgeister (Dämonen) erhalten, so bleiben diese ständig in dessen Nähe und machen ihn zum Träger geheimnisvoller Kräfte, okkulter «Energien». Mittels diesen dämonischen Energien ist der Musiker in der Lage, das Unterbewusstsein seiner «Opfer» auf medialer Ebene anzusprechen, so dass diese Kräfte in das Unterbewusstsein einströmen können.
Voraussetzung hierfür ist die Entfernung der aktiven Bewusstseinschwelle des Menschen, dessen Geist dadurch für das geöffnet wird, was hineingehen soll und will. Durch völliges Ausschalten des Willens und der bewussten Sinnestätigkeit (« Passivität») wird allen fremden Geistern die Tür zum Unterbewusstsein geöffnet. Ein aktiver Verstand ist ein Hindernis für das Wirken von Dämonen. Aus diesem Grunde ist es eines ihrer höchsten Ziele, den Verstand des Menschen in einen Zustand der Leere zu bringen, d.h. ein Vakuum zu schaffen, in das sie dann selbst eindringen können. So ist es nicht ungefährlich, die Möglichkeit zu unterschätzen, dass der menschliche Geist durch okkulte Kräfte beeinflusst werden kann. Mit gutem Grund gilt für einen Christen die Aufforderung: «Seid nüchtern, wach! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne.» (1. Petr. 5,8)
Ein ehemaliger Satanist bezeugte, dass die Gruppe Pink Floyd während eines ihrer Konzerte den anwesenden Satanisten auf medialer Ebene mitgeteilt habe, die Musiker seien welche «von den Ihrigen».
Der berühmte Gitarrist Jimi Hendrix war vor seinem Tode tief im Spiritismus verstrickt. Er gab zu, Visionen zu haben und mit Geistern zu verkehren und dass er beim Woodstock - Festival im August 1969 den Himmel voller UFOs gesehen habe. Er offenbarte einmal: «Man kann Leute mit Musik hypnotisieren, und wenn man die Leute so an der schwächsten Stelle trifft, können wir in ihr Unterbewusstsein alles das predigen, was wir sagen wollen … Die Musik flutet aus der Luft; deshalb kann ich mit einem Geist Verbindung aufnehmen,»
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