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Ich sah meinen Vater und meine Mutter
Die kolumbianische Zahnärztin Frau Dr. Gloria Polo Ortiz hat eine Nahtoderfahrung nachdem Sie von einem Blitz getroffen wurde und erlebt ihr eigenes Gericht
315 Als mein Körper auf Erden im tiefen Koma lag, als ich so schrie, dass ich katholisch sei, sehe ich ein kleines Licht - und wissen Sie, nur ein kleines Lichtlein in dieser undurchdringlichen Finsternis ist etwas vom Größten, wenn Sie diese absolute, unbeschreibliche Finsternis erleben.
316 Es ist das Beste, was Ihnen in dieser Situation passieren kann. Es ist das größte Geschenk, von dem man nur träumt und auf das man nicht zu hoffen wagt, es auch wirklich zu empfangen.
317 Ich sehe über diesem ungeheuerlichen, finsteren Loch einige Stufen und schaue nach oben und bemerke dort über diesem grausigen Abgrund meinen Vater stehen. Er war damals 5 Jahre zuvor verstorben. Er stand fast am Rand dieses Loches, nur einige Stufen weiter oben als ich. Er hatte ein wenig mehr Licht als ich da unten.
318 Und vier Stufen höher sah ich meine Mutter mit viel, viel mehr Licht. Sie war wie im Gebet vertieft, eben in einer Haltung der Anbetung. Als ich sie beide sah, er füllte mich eine große Freude, eine so große Freude, dass ich ganz außer mir zu rufen begann: „Vater! Mutter! Welch eine große Freude, euch zu sehen. Bitte holt mich von hier heraus! Ich bitte euch aus ganzen Herzen, holt mich weg von hier! Holt mich heraus von hier!“
319 Und als sie dann so ihren Blick auf mich herunter richteten, und mein Vater mich so in meiner miserablen Situation sah, hättet Ihr sehen sollen, diesen übergroßen Schmerz, den man aus ihren Gesichtern ablesen konnte.
320 Und drüben sieht man das ja automatisch, weil man eben jeden bis ins Innerste erkennt. Und so habe ich auf sie geschaut und sofort diese immense Traurigkeit und den Schmerz verspürt, den meine Eltern erlitten, als sie mich so sahen.
321 Mein Papa begann bitterlich zu weinen, hielt sich seine Hände vor das Gesicht und jammerte mit zitternder Stimme: „O meine Tochter! O Du mein Töchterchen!“
322 Und meine Mutter betete weiter, und so gab ich mir Rechenschaft, dass meine Eltern mich nicht von hier herausholen konnten. Dabei war es für mich noch ein großer Schmerz, dass ich durch meine Lage nur noch dazu beigetragen hatte, dass auch sie dort, wo sie waren, meinen Schmerz und mein Leid noch zusätzlich mitzutragen hatten.
323 Es hat meinen Schmerz noch größer gemacht, als ich sah, wie sie meinen Schmerz teilten und doch nichts für mich tun konnten. Ich habe auch begriffen, dass sie deswegen hier waren, weil sie dem Herrn Rechenschaft geben mussten über die Erziehung, die sie mir zuteil werden ließen.
324 Sie waren bestellt als die Wächter meiner Talente, die GOTT mir gegeben hatte. Und sie hätten mich mit ihrem Leben und Beispiel vor den Anschlägen Satans bewahren müssen. Sie hätten die Gnaden, die GOTT mir gegeben hatte, nähren müssen. Alle Eltern sind die Wächter der Talente, die GOTT ihren Kindern gibt. Als ich den Schmerz meiner Eltern sah, vor allem den meines Vaters schrie ich wieder verzweifelt: „Holt mich weg von hier, holt mich weg von hier!“
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Wie beichte ich richtig?
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