EWIGKEIT...FLUCH ODER SEGEN II.

HIC SAPIENTIA EST : QUI HABET INTELLECTUM COMPUTET NUMERUM BESTIAE NUMERUS ENIM HOMINIS EST ET NUMERUS EIUS EST SESCENTI SEXAGINTA SEX

SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

Ewigkeit… Fluch oder Segen?

II.

Welcher Natur ist die Qual der Hölle und wo ist ihr Ort?

Titel des französischen Originals:

Fin du monde présent et mystères de la vie future

Von Abbé Arminjon

(8. Mai 1881)

Bestellmöglichkeit des Heftes bei:

Benedikt Deplazes, Bettinastr. 8, D-81739 München

„Diese Lektüre war eine der größten Gnaden meines Lebens“

(Theresia vom Kinde Jesu)

Nachdem wir in unserer Beweisführung die Ewigkeit begründet haben, fragen wir uns: Welche Strafe ist es, welche Intensität hat sie und wo der Teufel und die Verdammten sie erleiden?

Die Strafen, die die Verdammten erleiden sind: die einen beraubende und die anderen hinzufügende. Die beraubenden Strafen bestehen in der Strafe der Verdammnis, das heißt des Verlustes Gottes, die hinzufügenden Strafen in der Strafe des Feuers. Der heilige Augustinus sagt, dass die Strafe der Verdammnis die schrecklichste und unbegreiflichste sei. Im Vergleich zum Bedauern und zur Verzweiflung, die sie hervorruft, verdienen die anderen Leiden kaum den Namen.

Der Verdammte hat die Gewissheit, dass er Gott verloren hat. Dass er sich nicht mehr mit dem vereinigen kann, der ihn erschaffen hat. Er ist für immer vom Besitz des höchsten Gutes beraubt und von der Schau der unendlichen Schönheit ausgeschlossen. Dieser Gedanke verursacht einen so heftigen Schmerz, dass er allein genügen würde, um die Flammen zu entzünden, die ihn verzehren. Während des gegenwärtigen Lebens, unter der Last unserer irdischen Hülle, zerstreut und verleitet durch das Schauspiel der sichtbaren Dinge, können wir die Dimension eines solchen Verlustes nicht abschätzen.

Aber, wenn die Seele durch den Tod von allen Geschöpfen getrennt ist, besitzt sie keinen Gegenstand, an dem sie Gefallen haben kann. Gott erscheint ihr als der einzige Schatz und das einzige Ziel. Sie stürzt ihm entgegen mit der ganzen Wucht ihrer Wünsche. Sie konzentriert auf diese göttliche Schönheit all ihre Kräfte, ihre ganze Begeisterung und die Fülle ihrer Sehnsucht.

Nun stelle man sich einen Fisch vor, der aus seinem nassen Element gezogen ist; eine Magnetnadel, schwingend mit unaufhörlichem Schwingen, der es nicht gelingt, sich in Polarrichtung festzulegen; eine entgleiste Lokomotive, fortgetragen in den Raum durch einen überstürzten Lauf.

Diese Vergleiche deuten alle nur unvollkommen den unaussprechlichen Zustand einer entgleisten Seele an. Sie ist weit von ihrem Ziel abgekommen, und es ist ihr nicht mehr möglich, je auf ihren Weg zurückzukommen. Es gibt keine Zukunft mehr für sie. – Der theologische Dichter des Mittelalters sah auf dem Tor des dunklen und verfluchten Ortes der Hölle in schwarzen Buchstaben die Worte [siehe auch auf dieser Website: «Don Boscos Visionen über die Hölle]:

«Durch mich betritt man die Stadt der Tränen. Durch mich betritt man die ewige Strafe. Durch mich tritt man ein zu den Verlorenen. Gerechtigkeit zwang meinen Schöpfer. Ich bin das Werk der göttlichen Macht, der höchsten Weisheit und der ersten Liebe. Die ihr eintretet, lasst alle Hoffnung fahren.»

[Dante, «Divina comedia», die Hölle, III.]

Was alle Theologen lehren und was gewiss ist: die Teufel und die Verdammten sind von jeder Gnade und von jedem übernatürlichen Licht beraubt. Von diesem Gesichtspunkt aus sind sie in die Finsternis eingetaucht und mit einer unheilbaren Blindheit geschlagen. Aber sie sind keineswegs entblößt von ihren Kräften und vom Gebrauch ihrer natürlichen Fähigkeiten. Sie sind im Besitz der spekulativen Wissenschaften, die sie erworben haben. Sie sind sogar fähig, experimentell neue Erkenntnisse zu erwerben. Mitten in ihren Peinen verliert ihr Gedächtnis nicht seine Stärke. Ihr Verstand bewahrt die Schärfe und ihr Wille die Energie und seine ganze Aktivität. Aber all diese natürlichen Fähigkeiten und Geschicklichkeiten, die Gott ihnen lässt, um die Strafe zu steigern, sind verfälscht in ihrer Zielsetzung und Richtung. Sie können nicht mehr nach ehrsamen, nützlichen und ernsten Objekten streben. Der Grund liegt darin, dass die Ehrbarkeit, das Schöne, das Nützliche, Reflexe und Anteilnahme an den göttlichen Eigenschaften bedeuten. Die Seele, die unwiderruflich von Gott getrennt ist, ist nicht mehr dieser Anteilnahme fähig. – Wie Suarez sagt, ist die Urteilskraft der Verdammten ohne praktische Redlichkeit in Bezug auf die Logik ihrer Gedanken, ihrer Wünsche und die weise Ordnung ihrer Werke. [Suarez, «Über die Engel», I, VIII, Kap. 5.] Gebeugt unter dem Gewicht der Verfluchung können die Teufel und die Verdammten sich nicht an das Wahre klammern, ihr Geist strebt nur danach, sich Illusionen und Lügen zu nähern. Ihr in Unordnung geratenes Herz kann sich nicht durch die Liebe öffnen und bleibt gefangen im Hass. Ihre Einbildung ist bestürmt durch unheimliche Phantome und Schrecken, die unaufhörlich neugeboren werden.

Wenn es in den glaubensvollen Zeiten geschah, dass ein Diener des Altares sein Dienstamt verraten und sich schwer schuldig gemacht hatte [siehe auch auf dieser Website: «Der letzte deutsche Exorzismus in Klingenberg / Der Verdammte Priester»], wurde er in das Heiligtum geführt und der Strafe der Degradierung unterworfen. – Der Kirchenfürst entblößte ihn seiner Auszeichnungen. Er nahm ihm das Chorhemd weg, das Zeichen der Unschuld, die Stola, das Zeichen seiner Jurisdiktion über die Seelen, das Messgewand, geheimnisvolles Zeichen seiner Verbundenheit und seiner Stellvertretung Christi. Und er sagte zu ihm: Sei entblößt von diesen Auszeichnungen, deren du unwürdig bist [siehe auch auf dieser Website: «Das warnende Zeugnis des amerikanischen Priesters / Ein Priester wird Verdammt!»].

Die verdammten Christen sind einer analogen Degradierung unterworfen [siehe auch auf dieser Website: «Über die Hölle von der heiligen Franziska Romana»]. Gott verlässt sie in dem Augenblick, in dem sich ihr unglückliches Ende erfüllt und entzieht ihnen alles, was in ihnen noch an göttlichen Tugenden geblieben ist, das heißt an Glaube und Hoffnung. Er entblößt sie ihrer Kardinaltugenden: der Stärke, der Klugheit, der Gerechtigkeit, der Maßhaltung und von allen anderen natürlichen Qualitäten, wie die Selbstlosigkeit, die Treue zu den Gesetzten der Ehre, die Anmut und die Auszeichnung durch Umgangsformen. Das sind Tugenden, die sie missbraucht haben, um in sich den Stolz und eine sündhafte Selbstgefälligkeit zu nähren. Er lässt keinen einzigen Zug von Vollkommenheit bestehen in denen, die er verdammt hat. So sind die Verdammten zutiefst degradierte Wesen. [Die Kunst hat diese Degradierung in Anlehnung an die Heilige Schrift durch die Darstellung des Teufels als Tier zum Ausdruck gebracht. Es handelt sich um eine allgemeine, aber unbewusste Erkenntnis: alle geistigen Wesen können sich veredeln oder vertieren. „Hätte der Teufel sich gedemütigt, hätte er auf Gott bezogen, was er war, wäre er noch viel schöner geworden“ (Benedikt Stolz, «Mirjam v. Abelin», Miriam-Verlag Jestetten q 07745-7267, 1988, 299).] Sie sind nicht mehr empfänglich für irgendwelche Erfurcht, irgendwelche Liebe, irgendwelches Mitleid. In dem Maß, wie sie vom höchsten Gut getrennt sind, werden sie im höchsten Maße Objekte des Hasses. Und wie die Teufel, können sie kein anderes Gefühl erwecken als Schrecken und Abscheu.

Um ihr beklagenswertes Schicksal besser verstehen zu können, stellen wir uns eine Stadt vor, in der die Kains, Neros, alle Verbrecher, die die Erde beschmutzt haben und von denen sich die menschliche Gerechtigkeit entledigt, indem sie sie in die Tiefen der Gefängnisse und Zuchthäuser verbannt, zusammengeführt wären. Stellen wir uns weiter vor, in dieser Stadt würde es weder Polizei noch Soldaten noch eine öffentliche Macht geben, die diese Unglücklichen daran hindern würde, einander zu töten und einander zu quälen. Wohlan! Das ist die Hölle. Als solche hat sie der Prophet Job beschrieben. «Ein Land, in dem keine Ordnung, sondern der ewige Schrecken herrscht» (Job 10, 22). So ist die Strafe der Verdammnis. Indem sie Gott verloren haben, haben die Verdammten jede Hoffnung, jede Würde und jeden Trost verloren.

Die zweite Strafe der Hölle ist die des Feuers.

«Ist dieses Feuer von der gleichen Substanz und von der gleichen Natur wie das unsrige? [siehe auch auf dieser Website: «Schwester Faustina: Die Hölle existiert!] Oder ist es, wie einige meinen, ein nicht materielles Feuer, verursacht durch das Bedauern des Verlustes?»

Wie schon gesagt, nennt die Heilige Schrift immer die Strafe des Feuers, wenn sie von den Leiden der Verdammten spricht. Da sie diesen Ausdruck verwendet, ohne ihn mit irgendeinem einschränkenden Wort zu begleiten, gibt es keinen vernünftigen Grund, ihn in einem metaphorischen (bildlichen) und entstellten Sinn zu interpretieren [Der Interpret übersetzt von einer Sprache in eine andere, oder macht in der gleichen Sprache mit anderen Worten etwas verständlich, ohne den Sinn zu ändern.].

In diesem Punkt ist die Lehre des heiligen Thomas sehr präzis: «Wie man sich auch das Feuer der Hölle vorstellt, gewiss ist: In sich selbst betrachtet und was die Substanz betrifft, ist es materiell und von der gleichen Natur wie das unsrige. Was die Wirkungen betrifft und in Bezug auf die Körper, die seiner Wirkung unterworfen sind, ist es möglich, dass es von einer anderen Art ist. So unterscheiden sich die Kohlen und die Flammen, das brennende Holz und das gerötete und glühende Eisen nicht in Bezug auf das heizende Element, das sie erfasst und durchdringt, sondern nur in Bezug auf die Art der Aufnahme des Feuers. Das Eisen ist gerötet und schmilzt durch äußere Einwirkung. Der Schwefel brennt durch eine Kraft, die in ihm selbst liegt. So besteht kein Zweifel, dass, in sich betrachtet, das Feuer der Hölle nicht von gleicher Art ist wie das unsrige. Hingegen: ob das Feuer in sich selbst besteht oder in einer fremden Substanz, über diesen Punkt können wir nichts behaupten.» [Thomas, «Theolog. Summa, Supplement», q. 97,6.]

Nach dem „englischen Lehrer“ ist das Feuer der Hölle von gleicher Art wie das irdische Feuer. Aber es unterscheidet sich vom irdischen durch seine Eigenschaften und seine Bestimmung. Das irdische Feuer ist eine Gabe der göttlichen Vorsehung. Es ist zu unserem Dienst geschaffen worden. Das Feuer der Hölle ist ein Werkzeug der göttlichen Gerechtigkeit. Es ist geschaffen worden, um zu strafen. Das irdische Feuer brennt und verzehrt. Das Feuer der Hölle brennt, ohne zu zerstören und zu verzehren. Das irdische Feuer trennt die Organe. Es löst das Fleisch in Asche und Rauch auf. Das Feuer der Hölle wird vom heiligen Markus mit dem Salz verglichen, «…denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden» (Markus 9, 49). Das heißt: es nährt und stärkt das Fleisch, indem es gebrannt wird. Das irdische Feuer erlischt, wenn es nicht durch Holz oder andere Brennstoffe erhalten wird. Das Feuer der Hölle wird durch sich selbst erhalten. Es besteht, ohne genährt zu werden.

Wenn das Zeugnis von Laktanz akzeptiert werden muss, «geht kein Rauch daraus hervor, es ist rein und flüssig wie ein See und Teich». [Augustinus, «Gottesstaat», 21,1O.]

Die Verdammten werden darin getaucht sein wie die Fische im Meer, getränkt von verzehrenden Flammen, die nie ihr Empfindungsvermögen abstumpfen werden (vgl. Jesaja 33,14). Es bleibt noch eine Schwierigkeit zu klären:

«Kann ein Feuer von materieller Natur auf die vom Körper getrennten Seelen und auf die reinen Geister einwirken?»

Der heilige Augustinus versucht diesen Einwand zu lösen: «Sollen wir nicht sagen, dass die Art unbegreiflich und unaussprechlich ist, in der die körperliche Strafe des Feuers den körperlosen Geistern zugefügt werden kann? Wenn die von jeder Materie reinen Geister der Menschen hier auf Erden wirklich in den körperlichen Gliedern eingeschlossen sein können, wenn sie nach dem Tod von neuem mit dem gleichen Körper durch ein unlösbares Band vereint werden können, können nicht auch die Geister der Teufel – auch ohne Körper – zu ihrer Strafe an körperliches Feuer gebunden sein?» [Augustinus, «Gottesstaat», 21,1O.]

Der Theologe Lessius gibt in seinem Traktat über die göttliche Vollkommenheit eine andere Erklärung: «Die Fähigkeit zu fühlen ist nicht getrennt vom Wesen unserer Seele. Und sie wird nach dem Tod in ihrer Ganzheit weiter bestehen. Wenn das Feuer – durch seine eigene Wärme dem menschlichen Geist seine Wirkung fühlen lassen kann durch Vermittlung des Leibes, wieso soll dieses gleiche Feuer, das als göttliches Werkzeug wirkt, nicht direkt auf den Geist einwirken können? – Wenn ein Mensch verbrannt wird, ist der Körper nichts anderes als ein Medium der Übertragung, um die Wärme auf den Geist anzuwenden. Denn in der gegenwärtigen Ordnung könnte die Seele, ohne das Vorhandensein des Leibes, die Fähigkeit der Empfindung, die sie hat, nicht ausüben. Aber Gott wirkt direkt, wann immer er will. Er kann das Fehlen eines Mediums ersetzen.» [Lessius, «Über die göttliche Vollkommenheit», 1,13,3O.]

Endlich die letzte Frage:

«Wo ist der Ort der Hölle

Wenn man verschiedene Abschnitte der Heiligen Schrift wörtlich auffasst, und wenn man sich mit der allgemeinen Einstellung der Theologen befasst, ist das Innere der Erde der Ort, an dem die Verdammten nach der Auferstehung mit den Teufeln sein werden. – [siehe auch auf dieser Website: «Anna Katharina Emmericks Visionen über die Hölle (über die Örtlichkeit der Hölle – letzter Abschnitt!)] Der heilige Lukas nennt im 8. Kapitel die Hölle Abyssus, der Abgrund. Der heilige Johannes sagt in der Geheimen Offenbarung: « Der Engel warf den Teufel in den Abgrund» (20,3). – Er nennt ihn noch «den Feuersee» (20,10). Der heilige Gregor der Große sagt: «Dieser Ort wird die Hölle genannt, weil er in Wirklichkeit der am tiefsten gelegene Ort ist». Hugo von St. Viktor fügt hinzu: «Dieser unterste Ort, für die Strafe der Verdammten geschaffen, befindet sich im Inneren der Erde». [Hugo v. St. Viktor, «Über die Sakramente», Buch 2.]

Der heilige Thomas drückt die gleiche Ansicht aus: «Niemand», sagt er, «kann mit einer absoluten Sicherheit sagen, wo die Verdammten sind». Aber seine persönliche Ansicht äußert er in seinem feinen didaktischen Stil und mit einer unvergleichlichen Überzeugungskraft: «Die Toten, die verdammt sind», sagt er, «sind verloren gegangen wegen der ungezügelten Liebe zu den sinnlichen Freuden. Es ist doch gerecht, dass das gleiche Los, das ihrem Körper zuteil geworden auch ihrer Seele zuteil wird. Die Körper sind in der Erde begraben worden. Es ist also gerecht, dass auch die Seele in der Tiefe der Erde eingeschlossen wird. Darüber hinaus ist die Traurigkeit für den Geist das, was die Last für den Körper ist. Die Freude hingegen ist das für die Seele, was die Leichtigkeit für die Materie ist. Gleich wie in der Ordnung der Körper die tiefsten Teile jene sind, wo die Körper das größte Gewicht tragen, so sind in der Ordnung des Geistes die tiefsten Regionen auch die traurigsten. Daraus geht hervor, dass der Ort, der der Freude gebührt der empyreische Himmel ist. Und der Ort, der sich eignet für die Traurigkeit, das Innere der Erde. [«Theolog. Summa, Supplement» 2.98,7.]

Zitieren wir noch die Überlegungen von Suarez. Er vervollständigt die Begründung des heiligen Thomas und klärt sie. «Die Hölle», sagt er, «ist ein Gefängnis, das zugleich als Aufenthaltsort den rebellischen Engeln / Teufeln dient. Dieser Ort kann nicht anders sein als der unbequemste, der finsterste, der abscheulichste aller geschaffenen Orte. Es ziemt sich, dass er am gegensätzlichen Pol und in der größten Entfernung dessen sich befindet, der den Auserwählten bestimmt ist. Nun werden die Auserwählten ewig in den höchsten Höhen des Himmels herrschen, das ist im empyreischen Himmel und infolge dessen ist der unterste Teil der Erde jener, an dem Luzifer und die Verdammten ihre ewige Strafe erleiden werden». [Lacordaire, ebenda.]

Bemerken wir jedoch, dass es keineswegs mit Glaubensgewissheit sicher ist, dass die Hölle sich im Zentrum der Erde befindet. Die Kirche hat über diesen Punkt nichts festgelegt, das ist lediglich die wahrscheinlichste Ansicht, die auf das Zeugnis fast aller Kirchenlehrer und Väter gründet. Wie immer es damit steht, das Wichtigste, sagt der heilige Johannes Chrysostomus, ist nicht zu wissen, wo die Hölle sich befindet, sondern die Mittel anzuwenden, damit man nicht eines Tages dort landet.

Das scheint der Ort der Hölle zu sein. – Das Feuer, das die Teufel und die Verdammten quält, ist ein materielles Feuer. Dieses materielle Feuer wirkt spürbar auf die Geister ein und auf die vom Körper getrennten Seelen. Es verbleibt uns zu erwägen, wie die unerbitterliche Strenge der göttlichen Gerechtigkeit sich vereinbaren lässt mit seiner unendlichen Barmherzigkeit. [siehe auch auf dieser Website: «Offenbarungen Jesu an Schwester Faustina Kowalska»]

 

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- Fluch oder Segen III. / von Abbé Arminjon >

- Die Hölle existiert - Sr. Faustine bezeugt die Existenz der Hölle >

- Das Lichtwesen - Jenseitsberichte von ehemals klinisch Toten >

- Ein Selbstmörder und der Ermordete durften sich melden! >

- Rockszene und Okkultismus: Wir wollen nur deine Seele >

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