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SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

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WARNUNG - HÖLLE!

« Ich, Schwester Faustine, war auf Anordnung Gottes im Abgrund der Hölle, um zu bezeugen, dass die Hölle existiert.....»

Ende Oktober 1936 musste Schwester Faustine in die Hölle, zum Ort des Grauens hinabsteigen, um davon zu berichten. Sie schreibt in ihrem Tagebuch

(ISBN 3 907523 17 2 / Parvis Verlag, Bestell. Tel.: 08671-12015)

« Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort großer Qual; seine Ausdehnung ist entsetzlich groß. Die Arten der Qual, die ich sah, sind folgende: die erste Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes; die zweite – der ständige Gewissensvorwurf; die dritte – dass sich dieses Los niemals mehr verändert; die vierte – ist das Feuer, das die Seele durchdringt, ohne sie zu zerstören; das ist eine schreckliche Qual; es ist ein Feuer von Gottes Zorn entzündet; die fünfte Qual – ist die ständige Finsternis und ein furchtbarer Gestank; obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes; die sechste Qual – ist die unablässige Gesellschaft des Satans; die siebte Qual – ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, die Lästerungen, Verfluchungen und Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam erleiden, doch das ist noch nicht das Letzte. Es gibt noch besondere Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt schreckliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet.

Angesichts dieser entsetzlichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. Der Sünder soll wissen, dass er mit dem Sinnesorgan, mit dem er sündigt, die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, dass es die Hölle nicht gibt, oder auch, dass dort niemand war und man nicht weiß, wie es dort ist.

Ich, Schwester Faustine, war auf Anordnung Gottes im Abgrund der Hölle, um zu bezeugen, dass die Hölle existiert. Jetzt kann ich darüber nicht reden, denn auf göttliche Anordnung muss ich das schriftlich hinterlassen. Die Teufel hatten einen großen Hass auf mich, aber durch Gottes Befehl mussten sie mir gehorchen. Was ich niedergeschrieben habe, ist ein schwacher Schatten der Dinge, die ich sah. Eines konnte ich bemerken, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten.

Als ich zu mir kam, konnte ich mich von dem Schrecken nicht erholen, wie sehr die Seelen dort leiden. Daher bete ich jetzt noch inniger um die Bekehrung der Sünder. Ohne Unterlass flehe ich um Gottes Barmherzigkeit für sie.»

« Während eines Augenblickes », so schreibt sie am 9. Februar 1937, « hat mir der Herr die heute begangenen Sünden der Welt gezeigt. Ich bin vor Schrecken in Ohnmacht gefallen. Obwohl ich den Abgrund der unermesslichen Barmherzigkeit kenne, war ich doch verwundert, dass Gott der Welt gestattet, so weiterzuleben. Darauf gab er mir zu verstehen, dass die Erwählten das Gegengewicht bilden. Wenn ihre Zahl erfüllt ist, kommt das Ende der Welt ...»

« Meine Tochter, sprich zur ganzen Welt über Meine unergründliche Barmherzigkeit. Ich wünsche, dass das Fest der göttlichen Barmherzigkeit die Zuflucht aller Seelen, vor allem aber aller Sünder wird. An diesem Tage wird die ganze Fülle Meiner Barmherzigkeit sich ergießen. Ich werde ein ganzes Meer von Gnaden auf die Seelen ausgießen, die sich dieser Quelle nähern werden. Wer an diesem Tage beichtet und kommuniziert, erlangt völligen Nachlass seiner Sünden und Strafen. Niemand soll Angst haben, zu Mir zu kommen, wenn auch seine Sünden die verwerflichsten wären.

Ich wünsche, dass es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird.»

« Jesus befahl mir, eine Novene (Neuntagegebet) niederzuschreiben und sie während der neun Tage vor dem Feste der Barmherzigkeit zu halten. Sie muss am Karfreitag begonnen werden ».

Beginn der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit:

Karfreitag (Erster Tag der Novene 02.04.2010).

Tag der Tilgung aller Sünden und Sündenstrafen:

Sonntag nach Ostern, Beichte u. Kommunion (11.04.2010).

« Selbst der härteste Sünder, der sie einmal betet, erhält viele Gnaden aus Meiner unendlichen Barmherzigkeit.»

« Trotz Meines bitteren Leidens gehen Seelen verloren. Ich gebe ihnen den letzten Rettungsanker. Es ist das Fest Meiner Barmherzigkeit. Falls sie Meine Barmherzigkeit nicht lobpreisen, gehen sie in Ewigkeit verloren.»

Offenbarungen Jesu

an Schwester Faustine Kowalska

Tagebuchaufzeichnungen, die Sr. Faustine (٭1905 - † 1938) im Auftrag ihres Beichtvaters, Prof. Michael Sopocko, niederschrieb

Jesus: « Künde der Welt Meine große, unergründliche Barmherzigkeit. Bereite die Welt vor auf Meine zweite Ankunft. Bevor Ich als Richter komme, öffne Ich noch ganz weit die Tore Meiner Barmherzigkeit.

Die Flammen Meiner Barmherzigkeit verzehren Mich: Ich fühle Mich gedrängt, sie über die Seelen auszugießen.

Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe.

Zum Strafen habe Ich die ganze Ewigkeit, jetzt verlängere Ich noch die Zeit Meiner Barmherzigkeit. Ich strafe nur, wenn man Mich zwingt. Ich will, dass die Sünder zu Mir kommen ohne jede Furcht. Die größten Sünder haben ein ganz besonderes Anrecht auf Meine Barmherzigkeit. Ich freue Mich, wenn sie ihre Zuflucht nehmen zu Meiner Barmherzigkeit. Ich überhäufe sie mit Liebe, weit über ihre Erwartungen...

Ihretwegen bin Ich auf diese Erde gekommen; ihretwegen habe Ich Mein Blut vergossen. Ich kann den nicht strafen, der sich Meiner Barmherzigkeit anvertraut.

Keine Sünde, und wäre sie ein Abgrund von Bosheit, wird Meine Barmherzigkeit ausschöpfen können; denn je mehr man schöpft, umso reichlicher fließt sie.

Wären seine Frevel schwarz wie die Nacht, so wird doch der Sünder, der zu Meiner Barmherzigkeit flüchtet, Mich verherrlichen und Mein Leiden ehren. In der Stunde seines Todes werde Ich selbst ihn verteidigen wie Meine Ehre.

Der größte Sünder entwaffnet Meinen Zorn, wenn er nach Meinem Mitleid ruft. Ich werde ihm gerecht durch Meine unergründliche, unendliche Barmherzigkeit.

Ich bin heilig, und die geringste Sünde ist Mir ein Abscheu, aber wenn die Sünder Reue haben, ist Mein Erbarmen ohne Grenzen. Ich verfolge sie mit Meiner Barmherzigkeit auf allen ihren Wegen. Wenn sie zu Mir heimfinden, vergesse Ich jede Bitterkeit und freue Mich über ihre Heimkehr. Sage ihnen, dass Ich nie aufhöre, auf sie zu warten: Ich höre ihre Herzen ab, um den geringsten Herzschlag aufzufangen, der Mir gilt. Ich verfolge sie mit Gewissensvorwürfen und Prüfungen, mit Sturm und Blitz und mit dem Lockruf der Kirche: wenn sie aber alle Meine Gnaden abweisen, überlasse Ich sie sich selbst und gebe ihnen noch, was sie sich wünschen.

Wer nicht durch die Pforten Meiner Barmherzigkeit eingehen will, muss vor Meiner Gerechtigkeit erscheinen.

Ich freue Mich, wenn man viel von Mir verlangt; denn es drängt Mich, viel zu geben, immer mehr und mehr. Engherzige, die wenig verlangen, machen Mich traurig.

Künde Meine Tochter, dass Ich ganz Liebe und Erbarmen bin: jeder, der sich Mir mit Vertrauen naht, empfängt Meine Gnade in solchem Überfluss, dass er sie nicht zu fassen vermag, und er wird sie auch auf andere Menschen ausstrahlen.

Wenn eine Seele Meine Güte lobt, zittert der Satan und flieht bis in die tiefste Hölle.

Sage den Priestern, die sich bemühen, Apostel Meiner Barmherzigkeit zu werden, dass Ich ihren Worten eine unwiderstehliche Kraft und Überzeugung verleihe und die Herzen jener rühre, die sie ansprechen werden.

Nichts verletzt Mich so sehr als der Mangel an Vertrauen einer gottgeweihten Seele: ihre Untreue durchbohrt Mein Herz. Die Sünden des Zweifels an Meiner Güte treffen Mich am grausamsten! Glaubt doch wenigstens Meinen Wunden!

Jene Seelen, in der Welt und im Kloster, die Mich rückhaltlos lieben, erfreuen Mein Herz und der Blick Meines Vaters ruht mit Wohlgefallen auf ihnen. Sie sind es, die der Gerechtigkeit einen Damm entgegensetzen und die Schleusen der Barmherzigkeit öffnen. Die Liebe dieser Seelen trägt noch die Welt.»

 

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