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Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren
Die kolumbianische Zahnärztin Frau Dr. Gloria Polo Ortiz hat eine Nahtoderfahrung nachdem Sie von einem Blitz getroffen wurde und erlebt ihr eigenes Gericht
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396 Als sie mir dann im zweiten Gebot Vorhaltungen machten, sah ich glasklar, wie ich noch als Kind in bedauernswerter Art und Weise lernte, dass die Lügen ein ausgezeichnetes Mittel waren, um den Strafen meiner Mutter zu entgehen, welche manchmal auch sehr streng und hart ausfallen konnten.
397 Und so begann ich meinen Weg in der Gesellschaft des Vaters aller Lügen, des Satans, zu gehen. Er, der Teufel, wurde so mein Weggefährte. Ich wurde eine große Lügnerin. Und ich steigerte mich in dieser „Kunst des Lügens“. Ich wurde immer perfekter. Und in dem Ausmaß, wie meine Sünden immer größer und unappetitlicher wurden, steigerten sich auch meine Lügen und wurden immer größer und unverschämter.
398 Ich wollte mir anscheinend selbst beweisen, zu welcher Meisterschaf t ich es in dieser Disziplin des Lügens bringen konnte. Die Lügen wurden immer gewaltiger und wuchsen mir über den Kopf hinaus – in gleicher Weise wie die Schulden.
399 Den Gipfel der Sünde des Lügens erreichte ich, als es auch um das Heilige, um das Allerheiligste und um den HERRN selbst ging.
400 Ich hatte bemerkt, dass meine Mama eine große Ehrfurcht vor dem HERRGOTT hatte. Und für Sie war der Name des HERRN etwas Verehrungswürdiges und sehr Heiliges. Das ließ ich mir durch den Kopf gehen und dachte, das ist ja die beste Waffe für mich. So habe ich sie (meine Mutter) ganz in meiner Hand.
401 Und ich begann bei jeder Kleinigkeit und um jede meiner Lügen zu untermauern, bei GOTT zu schwören.
402 Ich nahm den Namen GOTTES einfach leichtfertig und grundlos in den Mund. Ich sagte zu meiner Mama zum Beispiel: „Mami, bei unserem lieben CHRISTUS schwöre ich Dir …“; oder „Mama, beim Namen GOTT Vaters schwöre ich Dir, versichere ich Dir etc. etc …“, und so entging ich mit den dabei glaubhaft gemachten Lügen den wohl verdienten Strafen meiner Mutter.
403 Können Sie sich das vorstellen, dass ich für meine Lügereien, für meine kleinen Schweinereien, für diesen Dreckhaufen, in dem ich mich so oft sauwohl fühlte, den Allerheiligsten NAMEN GOTTES missbrauchte, und IHN dadurch auch in den Dreck zog, weil ich eben auch selbst bis zum Hals in diesem Sündenpfuhl und in diesem menschlichen Abschaum steckte.
404 Und schauen Sie nun, meine lieben Schwestern und Brüder im HERRN, ich habe durch mein Schicksal und diese Todeserfahrung, über die ich hier gerade berichte, auch gelernt und am eigenen Leib er fahren, dass die Worte und Sätze, die unseren Mund verlassen, und die wir of t so leichtsinnig und unüberlegt von uns geben, nicht einfach vom Winde verweht werden und sich sozusagen auflösen.
405 Nein, ausgesprochene Worte lösen sich nicht in Luft auf, sondern oft behalten sie die Wirklichkeit des Moments bei, in welchem sie ausgesprochen worden; eine lebendige Wirklichkeit, die uns viel später einholt, und wie ein „BUMERANG“ auf einmal wieder zu uns zurück kommt, vielleicht sogar noch besser ausgedrückt, auf uns zurückfällt.
406 Vielleicht läuft es Ihnen nun kalt über den Rücken, wenn ich Ihnen folgendes be- richte. Nicht nur einmal, sondern sehr of t, wenn meine Mutter recht stur war und mir einfach nicht glauben wollte, sagte ich kurzer Hand zu ihr: „Mama, es soll mich ein Blitz erschlagen, wenn dies eine Lüge von mir ist. Ich sage Dir nur die reine Wahrheit!“
407 Und diese oftmaligen Sprüche von mir gerieten in Vergessenheit und niemand dachte mehr an sie.
408 Aber nun schaut her, ich stehe nur aus reiner Barmherzigkeit GOTTES vor Ihnen, denn in Wirklichkeit hat mich der Blitz erschlagen, er ist praktisch durch mich hin- durch gegangen, hat mich praktisch in zwei Teile gespalten und mich vollkommen verbrannt.
409 So zeigten sie mir also im Jenseits, wie ich, die ich mich großartig als katholisch ausgab, nie Wort gehalten hatte, immer nur wortbrüchig gewesen war und immer nur den Heiligsten Namen Unseres HERRN und GOTTES missbräuchlich meinen Unehrlichkeiten vorangestellt habe.
410 Ich war beeindruckt, wie der HERR all diese grauenhaften und entsetzlichen Vorfälle ertragen hat, und wie gleichzeitig alle Geschöpfe sich vor IHM im Zeichen einer eindrucksvollen Anbetung und Verehrung auf den Boden warfen.
411 Ich sah die Seligste Jungfrau Maria, die Muttergottes, zu Füßen des HERRN in großer Verehrung und Anbetung. Sie betete für mich und flehte IHN an. Und ich, große und niederträchtige Sünderin, war von meinem Sumpfloch aus mit dem HERRN auf Du und Du.
412 Ich, die ich doch angeblich so gut war und einen so guten Leumund hatte, den ich mir ja durch meine Manipulationen erkauft hatte.
413 Und so sah ich mich, wie ich so of t gegen den HERRN revoltiert hatte, wie ich auf IHN wütend gewesen war, auf IHN geschimpft und IHN auch verflucht hatte.
414 Es war für mich nicht nur beschämend, sondern unerträglich und schmerzhaft, mir dieser Vergangenheit bewusst zu werden und einen klaren Blick darauf zu haben.
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Wie beichte ich richtig?
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