DAS SATANISTEN EHE-PAAR VON WITTEN

HIC SAPIENTIA EST : QUI HABET INTELLECTUM COMPUTET NUMERUM BESTIAE NUMERUS ENIM HOMINIS EST ET NUMERUS EIUS EST SESCENTI SEXAGINTA SEX

SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

Satanisten-Ehepaar bezeugt, im Auftrag Satans einen Menschen getötet zu haben

Von Univ.-Prof. Dr. Reinhold Ortner

Aus dem Buch Exorzisten und Psychiater von Gabriele Amorth Seite 252-255

ISBN 3-7171-1092-6 Christiana-Verlag

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„Wir haben uns angewöhnt, nicht mehr an die Hölle zu glauben. Nun bekommen wir die bittere Lektion, dass es die Hölle in unserer Mitte gibt.“ (Kardinal Joachim Meisner, Köln)

Am 1. Februar 2002 ging durch die gesamte Presse die Meldung mit Foto, wie das Satanisten-Ehepaar von Witten Satan ein Menschenopfer dargebracht hat.

Das Satanisten-Ehepaar von Witten wurde am Donnerstag, dem 31. Januar 2002, wegen Mordes zu 15 bzw. 13 Jahren Haft verurteilt und in eine Anstalt eingewiesen.

BOCHUM (SN, APA). Mit 66 Messerstichen und Hammerschlägen ermordeten der 26-jährige Daniel Ruda und seine um drei Jahre jüngere Gattin Manuela am 6. Juli 2001 einen 33-jährigen Bekannten. Den Ritualmord hatte das satanistische Paar lange geplant. Im Bochumer Prozess sprachen die Angeklagten davon, daß Satan ihnen eine verschlüsselte Botschaft geschickt habe, in der die Ziffern «6667» vorkamen. Daraus folgerten sie, dass sie am 6.6. heiraten und am 6.7. einen Menschen töten sollten – was sie auch taten. In der Wohnung wurde später eine «Todesliste» des Paares mit 15 Namen entdeckt.

Wegen des Mordes erhielt Daniel Ruda am Donnerstag 15 Jahre Haft, das Gericht erkannte auf verminderte Schuldfähigkeit. Für Rudas Ehefrau Manuela lautete das Urteil 13 Jahre Freiheitsentzug. Zunächst werden beide in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie so lange bleiben, bis sie therapiert sind. Sollten sie vor Ablauf der Haftstrafe aus der Psychiatrie entlassen werden, müssen sie den Rest der Strafe im Gefängnis absitzen.

Mit seinem Urteil ging das Gericht über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, die 14 bzw. 12 Jahre Haft gefordert hatte. Die Richter attestierten den Teufelsanbetern eine schwere narzisstische Persönlichkeitsstörung und verminderte Schuldfähigkeit.

Nach dem bestialischen Verbrechen waren die Eheleute sechs Tage auf der Flucht. Im Juli 2001 wurde das Paar in der Nähe eines Friedhofs im thüringischen Maua bei Jena festgenommen. Die Leiche ihres Bekannten hatten die Satanisten in ihrer Wohnung zurückgelassen – neben einem Sarg.

(Quelle: Salzburger Nachrichten, 1. Februar 2002).

Dieser Fall wirft einen aufflammenden Blitz auf das Abgleiten unserer Gesellschaft nicht nur in die Gottlosigkeit, sondern zunehmend erschreckend auch die Praktiken des antitheistischen Satanismus.

Ist das Verhalten des sich als Satanisten bezeichnenden Paares wirklich nur mit der Diagnose einer psychischen Krankheit und Verhaltensstörung erklärbar?

«Vor rund zweieinhalb Jahren», so sagt Manuela Ruda, «habe ich Satan meine Seele verschrieben.» Jahrelang habe sie an Satansritualen teilgenommen und beispielsweise auf Friedhöfen geschlafen und Blut getrunken. Davon geben auch Fotos im Wohnzimmer von Manuela Zeugnis. Diese zeigen sie «zwischen Grabsteinen, in Leder-Dessous und mehrmals in Sadomaso-Pose» (Bild 11.7.2001). Ein Bekannter berichtet: «Manchmal hat sich Daniel Ruda sogar als gottgleich bezeichnet» (11.2.2002 Express online).

Vor der satanischen Hinrichtung habe eine Stimme aus der Unterwelt befohlen: «Töte! Bringe Opfer! Bringe Seelen!» Ihr Mann schlägt daraufhin mit einem Hammer auf den wehrlosen Menschen ein. Satan habe ihr dann ein Messer gezeigt und befohlen: «Setze den Herzstich!» Am Ende des Blutbades ritzt die 23-Jährige ein Pentagramm (fünfzackiger Satansstern) in den Oberkörper der Leiche. Damit soll deutlich gemacht werden, dass die Seele für Satan ist (vgl. Siegel online, 16.1.2002).

Die Berliner «Morgenpost» (1.2.2002) berichtet: «In dem teuflischen Mordfall dreht sich sehr viel um die Zahl ‹6›. Am 6.6. heiratete das Paar auf Geheiß Satans, wie es in ihrem Geständnis heißt. Am Ende waren es 66 Verletzungen am Körper des Opfers. Später ritzten sie ein Pentagramm in den Bauch des Getöteten.» Die Obduktion attestiert 30 Schlagverletzungen am Schädel des Opfers. Insgesamt weist die Leiche des Ermordeten die «diabolische Zahl von insgesamt 66 Schlag-, Hieb- und Stichverletzungen» auf (Express online 11.2.2002).

Der Leiter der Mordkommission gibt zu Protokoll: «In 20 Jahren habe ich noch nie ein Delikt derartiger Grausamkeit, Brutalität und Rohheit erlebt. Es war eine regelrechte Hinrichtung» (Bild 11.7.2001). «Es war ein Ritualmord», sagt der Staatsanwalt (Bild aktuell 14.7.2001).

Bei der Verhandlung findet sich bei dem Paar keinerlei Reue. Vielmehr zeigen beide unter obszönen Gesten das Satanszeichen (Faust mit zwei abstehenden Fingern). Reue und Schuldgefühl, so sagen sie, sei «eine Beleidigung Satans» (Spiegel online 16.1.2002). Nach der Verhaftung bezeichnet Manuela als «Qual», ein weißes Anstalts-T-Shirt zu tragen. Seit Jahren trägt sie nur Schwarz, die Farbe des Todes (Bildzeitung 17.7.2001).

Die psychiatrische und psychologische Beurteilung des Paares («narzisstische Persönlichkeitsstörung» und «Minderwertigkeitsgefühle, die sich durch aggressives Auftreten zu überdecken suchten») zeugt von anthropologischer Hilflosigkeit angesichts des Faktum eines realen personalen Bösen, das ganz offensichtlich den Mann und die Frau geistig, psychisch und physisch massiv im Griff hatte: Weder extremer Narzissmus noch starkes Minderwertigkeitserleben allein führen zu einem solchen perversen und brutalen Verhalten, wenn es nicht zusätzlich dämonisch infiltriert und angeheizt wird.

Demgegenüber zeigen Erfahrungen deutlich: Satanskult unter Jugendlichen nimmt zu. Das muß eine dringende Warnung sein. Sektenexperten berichten von «regelrechten Okkult-Karieren». Jugend-Satanisten praktizieren ihre Rituale: «Grabschändungen, Schmerz- und Ekeltraining, Vergewaltigungen, Rituale mit Tierblut, menschlichen Kot und Totenköpfen…» (Spiegel online 2001).

Von William Penn, einem den Gründerväter Amerikas, stammt das Wort: «Die Menschen haben die Wahl, Gott zu gehorchen, oder von Tyrannen beherrscht zu werden.» Die Befreiung von der menschenmörderischen und zerstörerischen Tyrannei Satans ergibt sich nicht dadurch, dass wir die personale Realität des Bösen leugnen, als unwissenschaftlich verdrängen und in psychische Krankheiten umdeuten, sondern indem wir uns der befreienden Macht unsere gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus anvertrauen.

 

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- Der letzte deutsche Exorzismus in Klingenberg >

- Ein Selbstmörder und der Ermordete durften sich melden (Arme Seelen) >

- Die Toten haben das - Lichtwesen - gesehen (Jenseitsberichte v. Moody) >

- Satanismus: Menschenopfer an Weihnachten... >

- Anwesenheiten? - Daemonen, Verdammte oder Arme Seelen? >

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