27. MARIA V. AGREDA

HIC SAPIENTIA EST : QUI HABET INTELLECTUM COMPUTET NUMERUM BESTIAE NUMERUS ENIM HOMINIS EST ET NUMERUS EIUS EST SESCENTI SEXAGINTA SEX

SANCTA ECCLESIA CATHOLICA

 

27.

Sie überlegten, wie sie die heiligste

Jungfrau verfolgen könnten,

die sie als eine Frau von ausgezeichneter Tugend und Heiligkeit, nicht aber als die Mutter des menschgewordenen Wortes erkannten. Dann folgte für Maria ein langer Kampf mit Luzifer und seinen Dienern der Bosheit. Sie sollte oft dem höllischen Drachen den Kopf zertreten.

Gott kann Satan immer bezwingen und niederhalten, allein Er ordnet alles in einer Weise, die Seiner unendlichen Güte am besten entspricht. Darum verbarg der Herr diesen Feinden die Würde Mariä, die wunderbare Art ihrer Mutterschaft und ihre jungfräuliche Unversehrtheit, vor und nach der Geburt des göttlichen Kindes. Auch erkannten die bösen Geister die Gottheit Christi vor Seinem Tod nicht mit zweifelloser Sicherheit. Erst von da an verstanden sie viele Geheimnisse der Erlösung, über die sie sich getäuscht und geirrt hatten. Sie verstanden nie das Geheimnis der Demut des Erlösers. Ihr aufgeblasener Stolz verblendete sie.

 

- Weiter zur nächsten Seite >

- Zurück zum Inhaltsverzeichnis Maria v. Agreda >

- Zurück zum allgemeinen Inhaltsverzeichnis >

Wie beichte ich richtig?